Emstek - Unter der fachkundigen Leitung von Berthold Gabriel und Berthold Büssing aus Halen haben 14 Jägerinnen und Jäger aus dem Hegering Emstek über sechs Monate ihre vierbeinigen Jagdhelfer auf die sehr anspruchsvollen Prüfungen vorbereitet, die alle Hunde passend zum Beginn der Niederwildjagd im Oktober mit sehr guten Ergebnissen bestehen konnten.

Viele Stunden und sehr viel Geduld sowohl bei den Ausbildern als auch den Hundeführern waren notwendig, um den Hunden die notwendigen Leistungen beizubringen, damit sie nun auf der Jagd eingesetzt werden dürfen.

Die erfolgreichen Hundeführerinnen und Hundeführer bedanken sich ganz besonders bei den Jagdpächtern der Jagdbezirke Halen und Höltinghausen, die sehr großzügig ihre Reviere für die Ausbildung und Prüfung der Hunde zur Verfügung stellten.

Sieben Hunde bestanden die Jagdeignungsprüfung (JEP), vier Hunde die Herbstzuchtprüfung mit Zusatzfächer (HZP), zwei Hunde die Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) und ein Hund die Verbandsgebrauchshundeprüfung (VGP).

Gut ausgebildete Jagdhunde haben für Jäger im Hinblick auf die Waidgerechtigkeit und den Tierschutz bei der Jagdausübung eine besondere Bedeutung. Der zur Jagd brauchbare Hund muss aufgrund seines Wesens sowie seiner Sinnesleistungen und seiner körperlichen Verfassung die ihm im Jagdbetrieb gestellten Aufgaben erfüllen können.

Die Fähigkeit zur sozialen Einordnung, Ruhe, Arbeitsfreude und Führigkeit nicht nur beim jagdlichen Einsatz sind Voraussetzungen für den Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit.