EMSTEK - „Wie kann die Schule ihren Energieverbrauch senken?“, „Ist eine Photovoltaikanlage auf der Katholischen Akademie Stapelfeld machbar?“, „Ist der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes sinnvoll?“: Diesen und weiteren Fragen sind 18 Schüler in den vergangenen vier Tagen bei der EWE-Schülerakademie Energiewirtschaft nachgegangen.

Jeweils sechs Jugendliche vom Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg (CAG), der Berufsbildenden Schule Technik Cloppenburg (BBS) und dem Gymnasium Wildeshausen sowie deren Lehrer Andre Braun (CAG), Ulrich Hemker (BBS) und Karsten Sudholz (Wildeshausen) nutzten im EWE-Zentrum Zukunft auf dem Gelände des Ecoparks Drantum die Chance, etwas tiefer in die Materie Energiewirtschaft einzudringen. Untergebracht waren die Jugendlichen in der Jugendherberge Thülsfelder Talsperre.

Ergänzend standen ihnen dafür Experten und Referenten des Energieversorgers zur Seite. Jeweils zwei Schüler jeder Schule bildeten eine Gruppe. Die drei „gemischten Expertengruppen“ besuchten eine Biogasanlage in Werlte, die Katholische Akademie in Stapelfeld, das Blockheizkraftwerk in der BBS und – gemeinsam – das EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie in Oldenburg.

In Anlehnung an die „Formel E³“ (Energieeinsparung, -effizienz und Erneuerbare Energie) gingen sie dabei unterschiedlichen Fragestellungen mit hohem praktischen Wert nach. Am Montag galt es, die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen zusammenzustellen, und sie mit Hilfe moderner Technik vorzustellen.

„Beim Diskutieren, Erstellen einer ansprechenden Präsentation und Feilen an einem rhetorisch guten Vortrag spielt die Zeit für die Schüler keine Rolle“, weiß Braun. Damit sei das Ziel, Abiturienten für energiewirtschaftliche Themen zu begeistern, erreicht, ergänzt Daniela Günther (EWE).

Die EWE-Schülerakademie ist aus einer Initiative des Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Brinker entstanden. Sie soll Abiturienten zur Ausbildung und zum Studium in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ermutigen.

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