Rastede - 18 neue Energiewächter sollen künftig in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Feldbreite helfen, Energie einzusparen. Die Fünftklässler wurden dafür freiwillig zu so genannten Energiewächtern ausgebildet. Das nötige Wissen vermittelten Uwe Vollmann und Ute Aderholz vom Umweltbildungszentrum Ammerland – unterstützt von Leona Kürbitz, die beim Zentrum derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert. Am Donnerstag erhielten die Schüler eine Urkunde und ihre „Energieausweise“, die aufzeigen, welche Befugnisse die Energiewächter künftig an der Schule haben werden.

Einen Nachmittag lang erfuhren die Fünftklässler, die von den Lehrerinnen Denise Möckel und Katrin Hallemeier bei dem Projekt betreut wurden, alles über endliche Ressourcen, regenerative Energien – und bekamen auch eine Antwort auf die Frage, warum es sinnvoll ist, Energie zu sparen.

Schließlich sollen sie künftig die Klassenräume regelmäßig – wenn nötig auch während des Unterrichts – lüften, die Heizung abstellen oder Stecker aus Steckdosen ziehen, wenn Geräte nicht gebraucht werden. Und sie werden gerade im Winter ein Auge auf die Eingangstüren der Schule haben und sie, wenn nötig, schließen. „Das bestimmen die Schüler selbst“, sagt Naile Ildiz, Konrektorin der 5. und 6. Klassen. Ob die Schüler dabei wirklich Energie sparen, das weiß die Gemeindeverwaltung (siehe Infokasten rechts). „Aber es geht ja zunächst ums Prinzip“, sagt die Leiterin des Umweltbildungszentrums, Ute Aderholz: „Die Schüler sollen lernen, dass Ressourcen endlich sind und dass der CO 2 -Ausstoß gering gehalten werden soll.“

Bereits seit drei Jahren bildet das Zentrum Schüler der KGS Feldbreite zu Energiewächtern aus. Die Sechstklässler, die vor einem Jahr zu Energiewächtern wurden, haben jetzt eine „Auffrischung“ ihrer Kenntnisse bekommen.