Brake - 50 Erzieherinnen und Fachkräfte für Sprachbildung in Kindertagesstätten (Kitas) sowie im Familien- und Kinderservicebüro sind zu einer Fortbildung mit der Diplom-Sozialpädagogin Kornelia Schlaaf-Kirschner ins Forum der Berufsbildenden Schulen in Brake gekommen. In dem Fortbildungslehrgang, der von der Koordinierungsstelle für Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Wesermarsch organisiert worden war, ging es um eine gute pädagogische Beobachtung der Kinder und wie diese dokumentiert werden kann.
Bei der Beobachtung der Kinder gehe es nicht nur um deren sprachliche Entwicklung vom Krippenalter bis zum Schuleintritt, sondern auch um das Bewegungsverhalten und die geistige Entwicklung.
Während der Fortbildung stellte die Referentin Schlaaf-Kirschner ihr Beobachtungsverfahren „Entwicklungsschnecke“ vor, mit deren Hilfe das kindliche Heranwachsen möglichst objektiv dokumentiert und überprüft werden könne. Das Verfahren umfasst vier Bücher, die Hinweise für ein inklusives Beobachten der Kinder enthalten. Schlaaf-Kirschner betonte, dass insbesondere die Zusammenarbeit der Kitas mit den Eltern wichtig sei für die Entwicklung des Kindes, um Rituale, die Zuhause stattfinden, im täglichen Verhalten der Null- bis Sechsjährigen in den Einrichtungen zu berücksichtigen.
