Er arbeitet sehr eng mit Schülern zusammen und zwar als „Freund“ und „Vertrauter“. Doch manchmal muss Guido Lenz den Kindern und Jugendlichen Grenzen und Regeln verdeutlichen. Als Pädagogischer Mitarbeiter ist er seit knapp fünf Jahren an der Haupt- und Realschule am Breeweg angestellt. „Ich mache meinen Job sehr gerne, auch wenn er sehr anstrengend ist, aber es ist toll zu sehen, wie die jungen Menschen sich weiter entwickeln“, beschreibt er seine Arbeit.

Seine Tätigkeitsfelder sind äußerst vielfältig: Offene Beratung – zum Beispiel bei Schülern mit schlechten Noten, Drogen- oder Gewaltproblemen oder auch bei Liebeskummer – ist ein Schwerpunkt. Im Trainingsraum schult der 36-Jährige die jungen Menschen zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln. „Schüler, die im Unterricht stören, müssen darüber nachdenken, was sie falsch gemacht haben. Erst nach Einsicht ihres Fehlverhaltens dürfen sie wieder zurück in die Klasse“. Auch Testeinkäufe mit Alkohol und Zigaretten gehören zum Aufgabenbereich. Ferner trainiert Lenz mit den Heranwachsenden den gesamten Bewerbungsablauf, betreut Schnupperpraktika und arbeitet eng mit dem Landkreis Ammerland bezüglich der Ausbildungsinitiative zusammen. Als Wegbereiter übernimmt Lenz die Verknüpfung Schule zu verschiedenen Einrichtungen, wie zum Kinderschutzbund, zur „Rose 12“ (bei Drogenmissbrauch), Jugendamt oder Präventionsrat. Der gebürtige Dortmunder, der 20

Wochenstunden bei der Haupt- und Realschule beschäftigt ist, arbeitet weitere 15 Stunden pro Woche als Familienhelfer bei „Pro Liberis“ in Edewecht.

Mit seiner Frau Astrid tanzt Guido Lenz in einem Oldenburger Studio leidenschaftlich gerne und zwar Argentinischen Tango. „Wenn das Tango-Festival ansteht, tanzen wir fünf Tage lang am Stück.“ Er spielt Badminton, fährt gerne Fahrrad, legt Wert auf biologische Lebensmittel, aber „ich mag genauso gerne mal eine Curry-Wurst“. Lenz ist begeisteter Fußball-Fan und freut sich auf die Weltmeisterschaft. loh

Guido Lenz

Diplom-Pädagoge