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Erinnerungen aufgefrischt

Es ist eine Tradition der Cäcilienschule, zur aktuellen Abiturentlassungsfeier den jeweiligen „Goldenen Abiturjahrgang“ einzuladen. 77 Abiturientinnen waren es 1965, von denen die Schule 44 ausfindig machen und einladen konnte. 25 erschienen dann in ihrer „alten“ Schule. Als die Frauen am 25. Februar 1965 als Abiturientinnen entlassen wurden, begann die Feier mit dem Zitat eines Leitworts von Max Frisch. Als Vorbereitung für die dann folgenden Ansprachen wurde anschließend Goethes Türmerlied vorgetragen. „Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt, dem Turme geschworen, gefällt mir die Welt.“ Ein Motto, das mit seiner philosophischen lebensfrohen Grundaussage auch heute noch trägt, betonte Schuldirektor Franz Held in seiner Rede. Nach der offiziellen Entlassungsfeier trafen sich die Frauen und tauschten gemeinsame Erinnerungen an ihre Schulzeit aus.

Treff in Rheinbach

Zehn ehemalige Klassenkameraden der 13s1 des Abiturjahrgangs 1959 der damaligen Hindenburgschule (heute Herbartgymnasium) trafen sich 56 Jahre nach dem Abitur zum wiederholten Male mit ihren Ehefrauen und den Witwen der verstorbenen Mitschüler in Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis). Dort wurden sie vom Bürgermeister der Stadt, Stefan Raeck, vor dem Wasemer Turm begrüßt. Nach Führungen durch die Stadt, dem Besuch des Glasmuseums und einem Schmaus im Turm der Stadtmauer waren alle Beteiligten sehr angetan von der mittelalterlichen Stadt, in dem ihr ehemaliger Mitschüler Claus Wehage nunmehr seit über 40 Jahren lebt und seine Klassenkameraden zu sich eingeladen hatte. Nachdem man sich früher alle fünf Jahre in Oldenburg traf, finden die Klassentreffen jetzt alle drei Jahre an verschiedenen Wohnorten der Ehemaligen statt. Das 60. soll in Oldenburg im heutigen Herbartgymnasium gefeiert werden.

Abi vor 60 Jahren

60 Jahre ist es her, dass 33 junge Männer am Alten Gymnasium Oldenburg ihr Abitur machten. Zur Entlassungsfeier des aktuellen Jahrgangs trafen sich elf von ihnen in Oldenburg wieder. Nach der Feierstunde ging es in den Ratskeller, wo gespeist wurde. „Das Zugehörigkeitsgefühl und das freundschaftliche Vertrauen sind immer noch da“, freut sich Klaus Johanns über den Erfolg des Treffens.

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