Lemwerder - Um künftigen Fünftklässlern die Schulwahl zu erleichtern, lud das Gymnasium Lemwerder auch in diesem Jahr wieder zum Tag der Offenen Tür ein. Während für die Viertklässler der Einblick in den Gymnasiums-Alltag mit Probestunden in Französisch, Latein oder Physik begann, gab es für die Eltern Informationen zu den Fremdsprachen. 36 Kinder hatten sich dazu angemeldet, so dass Schulleiterin Marianne Weigel zuversichtlich ist, wieder zweizügig ins neue Schuljahr starten zu können. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Dieter Kohlmann begrüßte sie die Gäste.
Obwohl man damals nicht erwartet habe, dass sich das Gymnasium so gut entwickeln würde, sei man nun sehr froh, sich dafür entschieden zu haben. Sehr gut eingespielt seien Lehrbetrieb und Zusammenhalt der Schule, bei dem allein schon die kurzen Wege für die Schüler von großem Vorteil seien, lobte Kohlmann.
Einen Einblick ins Schulleben gab es nach einem Auftritt der Schulband. In der Aula konnten nicht nur Leckereien des Fördervereins genossen oder am Glücksrad gedreht werden, sondern die Zehntklässler begeisterten zudem beim Kastenturnen.
Fünftklässler führten die Besucher durch das Gebäude. So etwas brauchte Mara nicht, denn sie genoss mit ihrer großen Schwester Lene, die die neunte Klasse der Schule besucht, ihre persönliche Führung. Besonders die „English Games“, die Lehrer Achim Schönwald mit den sechsten Klassen anbot, hatten es der Grundschülerin angetan. Fantasievoll waren die Objekte, die bei einem Klassenprojekt zum Thema „Wasser“ im fünften Jahrgang bei Kirstin Dybicki entstanden waren.
Dank der Kooperation mit der Berner Musikschule, gibt es am Gymnasium seit vergangenem Jahr Keyboard-Unterricht, der gut angenommen wird. Um in der Schulband mitmachen zu dürfen, sollte ein Instrument oder Gesang sicher beherrscht werden, erklärte das jüngste Bandmitglied Jenna.
Ein beliebter Anziehungspunkt war wieder der Naturwissenschaftsraum, in dem Dr. Heiko Gawronski und Wolgang Totz mit allerlei spannenden Aufbauten einen Einblick in die Lehrpläne von Physik oder Biologie gaben. Im Kunstraum galt es „putzige Schwammwesen“ zu kreieren. Lesezeichen zur Lektüre konnte man sich in der Bücherei basteln, eine Buttonwerkstatt lockte in den Raum der 7a. Von der Mathewerkstatt, über das Französisch-Quiz bis hin zu „Ludi Romani“ von den Lateinern gab es einen ganzen Vormittag lang viel zu entdecken.
