Schweiburg - „Schule ist viel besser als Kindergarten. Nur an das frühe Aufstehen muss man sich gewöhnen.“ Ein Mädchen aus der 1. Klasse der Grundschule Schweiburg fasst zusammen, was wohl viele ihrer Klassenkameraden denken. Gemeinsam haben sich Maik Böhm, Wiebke Bolting, Eserd Cenalija, Sophia Eden, Kelwin Ferken, Finja Frels, Lasse Häuser, Lina Kabernagel, Lea Sophie Meyer, Janis Mudra, Luisa Rüthemann, Luca Scaglione, Leni Trebert, Virginie Trebert und Levke Vos zum Gruppenbild auf dem Schulhof aufgestellt.
Ihre Klassenlehrerin heißt Ulrike Sasse. Insgesamt 71 Schüler besuchen in diesem Schuljahr in vier Klassen die Deichschule Schweiburg, Sie werden von vier festen Lehrkräften, einer Abordnung aus Seefeld mit zwölf Stunden, zwei pädagogischen Mitarbeitern, einer Förderschullehrerin sowie zwei Schulbegleitern betreut. Im Schulprogramm sind die Schwerpunkte Deich und Meer sowie das soziale Miteinader gezielt gesetzt worden.
Mit großem Erfolg nimmt die Deichschule seit Jahren am Präventionsprogramm „Klasse 2000“ teil. Und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Jade wird von Schulleiterin Rita Pfretzschner ausdrücklich gelobt „Die materielle Ausstattung ist sehr gut. Es wurde extra ein Inklusionsbudget eingerichtet“, betont die Schulleiterin im Gespräch mit der NWZ .
Derzeit werden an der Deichschule vier Kinder mit Förderbedarf unterrichtet. An sich steht der Schule deshalb ein Förderbedarf von 16 Stunden zu, erteilt werden können allerdings nur zwölf. Hier ist die Landesschulbehörde in der Pflicht.
Nachdem im Jahr 2014 zwölf Erstklässer und im Jahr 2015 15 Erstklässler in Schweiburg eingeschult wurden, ist im kommenden Jahr mit gar 27 Schulanfängern zu rechen. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können.
Für die Zukunft wünscht sich das Kollegium kleine Förderräume zur Binnendifferenzierung und einen Schulsozialarbeiter.
