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Kinderbetreuung Es bleibt dabei: Hort kommt in die Schule

Rodenkirchen/Schwei - Es bleibt dabei: Der Schweier Kinderhort zieht in die Grundschule um. Diese Beschlusslage hat der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss des Gemeinderates in seiner jüngsten Sitzung bestätigt.

142 Unterschriften

Anlass der Sitzung war eine Demonstration der Eltern vor dem Rathaus am Mittwoch nach dem Rodenkircher Markt (die NWZ  berichtete). Bei dieser Kundgebung überreichten sie 142 Unterschriften gegen den Umzug vom Kindergarten in die Schule. Bürgermeister Boris Schierhold sicherte ihnen daraufhin zu, dass das Thema noch einmal in die politischen Gremien kommt.

Allerdings kamen die Politiker zu keiner anderen Auffassung, wie die Ausschussvorsitzende Elke Kuik-Janssen (Grüne) auf Anfrage der NWZ  mitteilte. Sowohl Schwarz/Grün als auch SPD/WPS standen zu ihren Beschlüssen aus dem Sommer.

Nicht zu den Teilnehmern zählte Sabine Bretzke, die im Kultusministerium für Kindergärten und -horte zuständig ist. Die Gemeindeverwaltung hatte sie eingeladen, aber Sabine Bretzke sah keinen Anlass, erneut den Weg nach Stadland auf sich zu nehmen. Erst Ende Juli hatte sie sich die Gegebenheiten in Schwei angesehen.

In einem Telefonat mit der Gemeindeverwaltung sagte sie, dass sie alle Unterlagen gelesen habe und den Unmut der Eltern nicht verstehen könne. Ende Juli hatte sie angeregt, die Hortgruppe in den Seefelder Kindergarten umzusiedeln. Dass jetzt ein Raum in der Grundschule umgebaut werden solle, sei „vorbildlich“.

Jetzt ist weiterhin geplant, dass die Hortgruppe in einem Raum im Anbau des Erdgeschosses eingerichtet wird, der lediglich für den geteilten Unterricht in der Eingangsstufe genutzt wird. Mit 64 Quadratmetern biete er den 20 Kindern reichlich Platz und weise zudem noch einem 10 Quadratmeter großen Nebenraum auf, der in den Herbstferien zu einer Küche umgebaut werden soll.

Nach der Sitzung zeigte die Ausschuss-Vorsitzende Elke Kuik-Janssen, die auch Leiterin der Grundschule Rodenkirchen ist, den Eltern den Hort, der vor etwa fünf Jahren in ihrer Schule eingerichtet worden ist. Die gut 30 Kinder fühlten sich dort sehr wohl, sagte sie. Der Hort bestehe aus einem ehemaligen Kunstraum und der früheren Hausmeisterwohnung, die die Schule dafür nach und nach räumen musste.

Eltern ermitteln Zahlen

Tanja Schlüter, Organisatorin der Demonstration sowie Elternrätin im Kindergarten und in der Schule, will den Umzug nicht hinnehmen. Jetzt ermitteln die Eltern auf eigene Faust Zahl und Namen der Kinder, die nächstes Jahr in Schwei eingeschult werden. Sie sagt, es seien 18 oder 19 und nicht 14, wie die Gemeindeverwaltung sagt. Das würde bedeuten, dass es keine Eingangsstufe mehr gibt, sondern vier Klassen. Damit wäre für den Hort kein Platz mehr.

Ihre eigenen Zahlen wollen die Eltern dem Rat am Donnerstag, 23. Oktober, vorlegen.

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