ESSEN - Vor einem Jahr hat die Hochschule und zukünftige Universität Vechta einen Außenstandort im alten Bahnhof der Gemeinde Essen eröffnet. Um ihn weiter zu beleben lädt die Hochschulleitung alle Bürger zur Reihe „Essener Universitätsvorlesungen“ ein.
Jeweils zu Semesterbeginn wird ein Professor aus Vechta vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung eine Vorlesung zu einem aktuellen Thema halten. Den Anfang macht Prof. Harald Künemund vom Institut für Gerontologie (IFG). Er beleuchtet am Montag, 26. Oktober, ab 18 Uhr, nach einem Sektempfang die Frage „Gibt es einen Generationskonflikt?“ In seinem Referat wird Künemund auf die zumeist Besorgnis erregenden Spekulationen und Zukunftsentwürfe einer so genannten alternden Gesellschaft eingehen, so heißt es in einer Pressemitteilung.
Auch für 2010 stehen bereits zwei Themen fest. Zum Sommersemester wird sich die Soziologin Prof. Corinna Onnen-Isemann mit der Frage „Deutschland ohne Kinder – Ist Reproduktionsmedizin eine Lösung?“ beschäftigen. Zum Start des Wintersemesters spricht der Diplom-Soziologe und Diplom-Psychologe Prof. Frerich Frerichs über den „demographischen Wandel in der Arbeitswelt“.
