EVERSTEN - Unterricht spannend und praxisnah: Das kommt bei Schülern gut an – aber auch bei Studenten. Das zeigte sich bei einem Seminar, das Professorin Dr. Astrid Kaiser vom Institut für Pädagogik der Universität Oldenburg in der freien Natur organisiert hatte. Die Veranstaltung „Didaktik des Sachunterrichts“ führte 30 Lehramtsstudenten an die Hausbäke am Marschwegstadion. Dort erwartete sie Günter Brüning von der Gruppe „Wasser“ der Lokalen Agenda 21. Er erläuterte den angehenden Lehrern die Grundsätze der Uferbefestigung mit Erlen.
Die Agenda-Gruppe hatte dieses Projekt zusammen mit der Jugendgruppe des Sportfischervereins, Senioren des Niederdeutschen Kulturvereins und dem Bürgerverein Stadtmitte vor drei Jahren realisiert. „Lebendige Baumwurzeln anstatt toten Holzes eignet sich besser zur Uferbefestigung“, so Brüning. Es gebe mehrere Vorteile, besonders im Hinblick auf die Sauberkeit des Wasser und die Lebensvielfalt.
Der lebendige Unterricht des Diplom-Landwirts war den Studierenden ein gutes Beispiel für ihre zukünftige Lehrtätigkeit. Es wurde sogar eine weitere Kooperation vereinbart.
