Westerstede - Zum fünften Mal fand das Streetballturnier für Förderschulen an der Eibenhorst-Schule in Westerstede statt. Sechs Schulen nahmen teil, und zwar die Heinz-Neukäther Schule aus Roffhausen, die Astrid-Lindgren Schule aus Edewecht, die Soeste-Schule aus Barßel, die Van-Aldenburg Schule aus Varel, die Schule an der Goethe­straße aus Westerstede und die Gastgeber von der Eibenhorst-Schule. Mit viel guter Laune und großem Engagement gingen die Schüler und Schülerinnen zur Sache. Oberstes Gebot war auch diesmal wieder die Fairness. Wie immer fanden die Spiele ohne Schiedsrichter statt. Bei Regelverstößen mussten sich die Schüler einigen, was auch zumeist recht ordentlich gelang. Den Fairness-Preis gewann in diesem Jahr ein Team der Schule aus Varel.

Zudem gab es auf zwei Plätzen auch einen Freiwurf-Wettbewerb. Erstmals im Turnier wurde dann ein neuer Wettbewerb ausgerichtet, der „Crazy shot“. Dabei sollte von jeder Schule ein Spieler oder eine Spielerin den Basketball auf möglichst ungewöhnliche Art und Weise in den Korb befördern. Dazu konnten die Schüler Hilfsmittel jeglicher Art benutzen. Bewertet wurde der Wettkampf von einer fachkundigen Jury mit den Spielern Alexander Witte und Stephan Kreutzer von der Baskets Akademie Weser-Ems und Srdjan Klaric, ehemals Trainer der TSG Westerstede und Assistenztrainer bei den EWE-Baskets. Die drei bewerteten den Wurf von Melinda von der Eibenhorst-Schule als originellsten. Sie warf hinter dem Korb von einem Stuhl, den sie nach vorne kippen ließ.