Ganderkesee - Ein Bauwerk, das etwas auf sich hält, brauche immer etwas länger, sagte Bürgermeisterin Alice Gerken am Donnerstag bei der Einweihung des Neubaus des Ganderkeseer Gymnasiums und nannte damit augenzwinkernd den Neubau in einer Reihe mit der Elbphilharmonie und dem Berliner Flughafen. Sie sei froh, dass die Schüler nun in einem anregenden Umfeld lernen können: „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer“, zitierte die Bürgermeisterin Henry Ford.
Auch Schulleiterin Dr. Renate Richter zeigte sich bei der Feier in der Aula des Gymnasiums, an der neben Schülern und Lehrern auch Politiker, Eltern, Nachbarn und Handwerker teilnahmen, erleichtert, dass der Neubau, der eigentlich schon im vergangenen Herbst bezogen werden sollte, nun genutzt werden kann. „Das ist die beste Raumsituation, die wir – zumindest zu meiner Amtszeit – je hatten“, freute sich Richter. Sie blickte zurück auf die Planungen, an der zu ihrer Freude auch viele Schüler, Lehrer und Eltern beteiligt gewesen sind.
Darauf wies auch Carsten Harings hin: „Ich habe selten ein Projekt erlebt, bei dem es so viel Kommunikation und Disskussion gegeben hat“, so der Landrat. Letztendlich habe aber all das Engagement der Beteiligten zu einem „erfolgreichen Ergebnis“ geführt.
Musikalisch leiteten die Violinistinnen und Sängerinnen Elise Wienand, Clara Windhorst und Wiebke Treiber die Feier gemeinsam mit Musiklehrer Oliver Walker ein – das gefiel dem Landrat so gut, dass er die Gruppe gleich buchen wollte.
