Lemwerder - Nachdem die Lehrerschaft in den vergangenen Jahren stets den festlichen Ball für die Verabschiedung ihrer Schüler in der Eschhofschule organisiert hatte, hatte sie diese Aufgabe erstmalig an den Förderverein abgegeben. 87 Abgängerinnen und Abgängern aus jeweils zwei Haupt- und Realschulklassen wurden dabei am Donnerstag zunächst in der Aula der Oberschule ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Besonders erfreulich seien die tollen Ergebnisse gewesen, die dabei erzielt wurden, hieß es.

„Festliche Roben mit äußerst aufwendigem Styling sind bei den Verabschiedungen immer Pflicht. Darum ist es auch unbedingt notwendig, die Zeugnisübergabe und den dazugehörigen Ball an einem Tag zu feiern“, so die Erfahrung einer Lehrerin, die ihre Schüler mit Schlips und Anzug oder im eleganten Abendkleid kaum wiedererkannte.

Nicht nur für sämtliche Vorbereitungen hatten der Fördervereinsvorsitzende Jürgen Rowehl, Monika Drees, Dunja Stelljes, Bianka Besekow, Bianka Ludwig und Dörte Woltjen in wochenlanger Vorarbeit gesorgt. Nachdem sie in der Begu Lemwerder einen passenden Veranstaltungsort gefunden, „DJ Toddy“, Sicherheitskräfte und einen Buffet-Lieferservice engagiert, dabei immer wieder eifrig die besten Preise verhandelt und für die passenden Dekorationen im Saal sorgt hatten, übernahmen sie schließlich genauso ehrenamtlich wie fünf Neuntklässler die Organisationsarbeiten und den Service während des gelungenen Abends.

Für viele der Abgänger ist nach dem Verlassen der Eschhofschule die Schulzeit noch nicht zu Ende. „Ich möchte mein Abitur in der Fachrichtung Ökotrophologie machen“, ist der Plan von Hannah Döhle, die genau wie Nicolas-Armin Stachel oder Sophie Mornhinweg die Sekundarstufe II absolvieren will. Madlena Müller wird dagegen ab dem 1. August eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten antreten. Nach einem Praktikum war die Bewerbung dort nur noch eine Formsache, freute sich das junge Mädchen. Auch Christian Blanke freute sich nach nur sehr wenigen Bewerbungen einen seinen Wünschen entsprechenden Ausbildungsplatz als Industriemechaniker gefunden zu haben.

Für die Neuntklässler Elen Cockings, Natalie Glot, Tammo Rowehl, Pia Majewski und Svenja Silcher hieß es genau wie für die Mitglieder des Fördervereins nach dem Festende um ein Uhr morgens, noch schnell alles wieder aufzuräumen, damit die Begu bereit für das Public-Viewing am folgenden Abend war. „Dafür müssen wir morgen aber erst zur dritten Stunde hin und nach Hause gebracht werden wir auch“, erzählte Elen Cockings, die so schon einmal sehen konnte, was sie im kommenden Jahr erwartet.