FREIBURG - Ärzte, Steuerberater oder Architekten kennen das: Kaum geben sie sich auf einer Party als Fachleute zu erkennen, wartet schon der erste Gesprächspartner mit einer Frage auf, die er schon längst mal geklärt haben wollte. „Es fällt dann sicher niemandem ein Zacken aus der Krone, einen Rat zu geben“, sagt Etikette-Trainerin Elisabeth Bonneau aus Freiburg. Allerdings sollte der Fragende bedenken, dass auch diese Berufsgruppen einen Feierabend verdienen.
Allzu ausgiebiges Nachfragen zu Wehwehchen oder steuerlichen Details sollte daher unterbleiben. „Wenn Ihnen der Rat des Fachmanns wichtig ist, vereinbaren Sie besser einen Termin mit ihm“, empfiehlt Bonneau. In der Regel würde das bedeuten, dass ein Honorar fällig wird – aber guter Rat sei eben meist teuer.
