Feldhake/Klattenhof - Die Umwelt spielerisch erforschen und kennenlernen: Darum geht es diesmal beim traditionellen Ferien-Zeltlager beim Hasen-Ahlers in Feldhake. Seit Montag sind 48 Kinder in der Obhut der 18 Betreuer vom Verein „Freunde des Zeltlagers beim Hasen-Ahlers“. Das Zeltlager endet an diesem Freitag.

Die meisten Kinder übernachteten überwiegend in großen Gruppenzelten und wenige in eigenen, kleineren Zelten. „Viele Kinder fühlen sich im großen Zelt sicherer“, erklärte Heike Schwan, 2. Vorsitzende des Vereins „Freunde des Zeltlagers beim Hasen-Ahlers“.

Ziel des Vereins ist es, Kindern aus der Umgebung zu ermöglichen, in den Ferien den Besuch eines solchen Programms wahrzunehmen. Dementsprechend ist der Preis für die fünf Tage mit 50 Euro niedrig angesetzt.

Schwan und die anderen Betreuer organisieren Spiele-Parcours. Auch die „rollende Waldschule“ war vor Ort. Das Motto des Zeltlagers lautete in diesem Jahr „Forschen und Tiere in Wald und Flur“. Neben dem Spielen soll der pädagogische Lerneffekt nicht zu kurz kommen: „Die Kinder sollen Neues sehen und etwas mitnehmen“, erläuterte Heike Schwan die Zielsetzung des engagierten Betreuerteams.

Und das kommt bei den Teilnehmern gut an: „Ich bin froh, dass ich fünf Tage lang nicht mein Zimmer aufräumen muss und habe Spaß am Fußball spielen“, freut sich der neunjährige Leon aus Kirchhatten über die Zeit in Feldhake. Die elfjährige Larissa aus Wildeshausen hat „viele neue Freunde kennengelernt. Besonders gut fand ich das Spiel ,Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?’ auf der Wiese.“

Am Mittwoch stand zudem ein Besuch beim Wild- und Freizeitpark Ostrittrum auf dem Plan. Das regnerische Wetter konnte der Gruppe nichts anhaben: „Wir sind auf alles vorbereitet und passen den Plan an das Wetter an. Der Regen trübt die Stimmung nicht“, berichtete Schwan.