FRIESLAND - Der Kreisausschuss des Landkreises Friesland fordert von der Landesregierung den Erhalt der Schul-Sozialpädagogen über 2010 hinaus. „Es hat sich gezeigt, dass in den Haupt-, Förder- und Integrierten Gesamtschulen der Bedarf an Sozialpädagogen ständig wächst, da das Konfliktpotenzial zunimmt“, sagt Frieslands Landrat Sven Ambrosy.
Die Hauptschulen im Kreis nehmen zurzeit an einem Förderprogramm des Kultusministeriums zur Profilierung der Hauptschulen teil. Das Programm beinhaltet die Einstellung von Schul-Sozialpädagogen, die den Übergang von der Schule in den Beruf begleiten. Das Förderprogramm endet am 31. Dezember. Ob das Programm weiterläuft, ist noch offen. „Für Friesland ist eine Fortführung unverzichtbar. Die befristet eingestellten Sozialpädagogen leisten wertvolle Arbeit und sind nicht zu ersetzen“, so Ambrosy in einem Brief an das Kultusministerium. Er fordert, dass das Land die unbefristete Einstellung der Sozialpädagogen ermöglicht.
Wie ernst es dem Landkreis mit dem Erhalt der Sozialpädagogen ist, zeigt Ambrosy zufolge die geplante Einstellung eines Sozialpädagogen durch den Landkreis selbst. Eingesetzt werden soll er an der Förderschule in Jever und an der IGS Friesland.
