FRIESOYTHE -

und Eugen Rerich

FRIESOYTHE - „Ich besuche das Berufsgrundbildungsjahr – Metalltechnik (BGM), da mir die Arbeit mit Metall besonders gut gefällt und mir dieses Jahr als erstes Lehrjahr angerechnet wird“, sagt Cars-ten Niemeyer auf die Frage, warum er diese Schulform besucht. Alexander Fricke absolviert dieses Jahr, da ihm der Umgang mit Fräs-, Dreh- oder Schleifmaschinen Spaß macht.

Bei einigen Schülern wurde das Interesse durch ein Praktikum geweckt. Sie erhoffen sich nun noch mehr praktische und theoretische Kenntnisse. Viele Schüler nutzen das Grundbildungsjahr zum Überbrücken, da sie zunächst keinen Ausbildungsplatz bekommen haben.

„Besondere Kenntnisse über Maschinen und den Umgang mit Metall werden nicht benötigt, da es von jedem Einzelnen intensiv im Unterricht erarbeitet wird“, sagt Klassenlehrer Clemens Hockmann. Die Projekte, z. B. der Umgang mit dem Schraubstock, werden im Theorieunterricht abgeleitet. So werden Planungsunterlagen für praktische Arbeiten vorbereitet. Die Schüler des BGM absolvieren von fünf Schultagen drei in der Werkstatt und sammeln dort praktische Erfahrungen, wie das Arbeiten mit Messgeräten, das Herstellen von Bauelementen sowie das Warten verschiedener technischer Systeme.

An zwei Schultagen erlernen sie das Berechnen von Masse, Volumen und Dichte, technisches Zeichnen sowie das Angeben der Toleranz und Ausrechnen der Drehzahl. Alexander Fricke findet es gut, dass auch allgemein bildende Fächer unterrichtet werden, weil allein nur Theorie und Praxis nicht reichen, um einen guten Abschluss zu erreichen.

Das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) für Metalltechnik wird als schulisches BGJ in Vollzeitform oder als kooperatives BGJ an zwei Tagen pro Woche angeboten.