FRIESOYTHE - FRIESOYTHE/OLK - Allen Grund zum Feiern hatten 128 erfolgreiche Absolventen der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule in Altenoythe. In der Aula erhielten die Schüler der 9. und 10. Klassen gestern ihre Zeugnisse. Das Erreichen dieses „Etappenziels“ war aber mit Hürden verbunden, machte Schulleiter Hermann Reiners in seiner Ansprache deutlich. 45 Prozent der Schüler kamen vor einem Jahr aus der damaligen Friesoyther Hauptschule, 32 Prozent aus Altenoythe. Mit Schulpersopnal von beiden Standorten sei es somit für alle Beteiligten ein Gewöhnungsprozess gewesen. „Aber auch eine distanzierte, wenn nicht gar ablehnende Haltung der Eltern gegenüber der neuen Schule brachte Probleme mit sich“, sagte Leiter Reiners. Deswegen sei es umso wichtiger, eine „Erziehungspartnerschaft von Eltern und Schule“ anzustreben, denn die Schule dürfe sich „nicht nur auf bloße Wissensvermittlung beschränken“. Dass das in Altenoythe nicht der Fall sein soll, machte Reiners klar: „Wir sind auf
einem guten Weg.“
Auch Johann Wimberg, Bürgermeister der Stadt Friesoythe, sieht in der Hauptschule Friesoythe am Standort Altenoythe eine „leistungsfähige Schule, die gute Voraussetzungen für jeden bietet“. Das zukünftige Leben der Absolventen sei wie die Schule. Erfolge gebe es genauso wie Rückschläge, doch jetzt gehe „das Leben erstmal richtig los“, so Bürgermeister Wimberg.
Aber auch die Klassenlehrer der zehnten Klassen kamen zu Wort. Ulla Stolte und Ulla Olschewski lobten die Klassengemeinschaft und sprachen von „einer guten Atmosphäre im vergangenen Jahr“. Die Klassensprecher des zehnten Jahrgangs bedankten sich bei Schulleiter Reiners mit einem Bild. Für besonders gute Leistungen wurden im neunten Schuljahr Natascha Benardos und Jasmin Abeln jeweils mit einem Notendurchschnitt von 2,1 ausgezeichnet. Bei den Zehntklässlern erhielten Dogan Yildiz (2,0) und Johannes Karlin (1,9) ein Buchpräsent. Mit einem Notenschnitt von 1,4 wurde Funda Cobanoglu als beste Schülerin ausgezeichnet. Damit haben die genannten Schüler auch gleichzeitig den erweiterten Realschulabschluss erreicht. Mit einer Urkunde wurden ebenfalls Sandra Lücking, Funda Cobanoglu, Lydia Weizel und Anna Siebelts prämiert, da sie sich bei der Hausaufgabenbetreuung verdient gemacht haben. Zwölf Schülerinnen und Schüler erhielten zudem eine Auszeichnung für die Hilfe bei der Pausenaufsicht. Mit
dem ersten Preis beim Zeichenwettbewerb wurde die Schülerin Viktoria Kljat prämiert. Sie hat ein Logo für die Hauptschule entworfen. Schulsprecherin Funda Cobanoglu appellierte in ihrer Rede an ihre Mitschüler wesentliche Dinge der Schulzeit auch danach nicht zu vergessen. „Die hier erbrachte Leistung wird sich in der Zukunft widerspiegeln“, so die Schülervertreterin.
