FRIESOYTHE - FRIESOYTHE - Anfänger Thomas Halfpap (14) aus Bösel hat die einwöchige Skifreizeit in Grasgehren im Allgäu gut überstanden: „Ich stand zwar zuerst ziemlich wacklig auf den Skiern. Aber nach zwei Tagen konnte ich schon die Piste herunterfahren.“ Dass die Halfpap-Premiere im süddeutschen Pulverschnee problemlos klappte, dafür sorgten die begleitenden Lehrer, die den Schülerinnen und Schülern des Friesoyther Albertus-Magnus-Gymnasiums (AMG) die ersten Gehversuche auf den Brettern vermittelten. Betreuende AMG-Lehrer sind Michael Ihnken, Annette Jahn, Hartmut Werner, Dr. Dieter Jentsch und Referendar Marian Münch.

174 AMG-Schüler aus den fünf 8. Klassen in Friesoythe und der Klasse 8 der AMG-Außenstelle Saterland sind auch in diesem Jahr wieder für eine Woche Gäste auf der Berghütte in Grasgehren, aufgeteilt in drei Gruppen – die letzte Reisegruppe kehrt am kommenden Sonnabend, 28. Januar, zurück. In 1400 Metern Höhe fanden sie gute Bedingungen vor. Bei einer Schneehöhe von 1,50 Meter, fünf eingesetzten Liften und zahlreichen Abfahrten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden fühlten sich die Schüler aus dem Nordkreis Cloppenburg wohl.

Carolin Westerkamp (13) aus Barßel zog jetzt ebenfalls eine zufriedene Urlaubsbilanz: „Es war total cool. Das Wetter war in Ordnung, es schien fast immer die Sonne. Der Himmel war wolkenlos. Dort würde ich immer wieder hinfahren.“ Carolin will die im Allgäu gemachten Erfahrungen gleich in die Praxis umsetzen. Das kontrollierte Skifahren will sie im sauerländischen Winterberg verfeinern, wo die Schülerin mit ihren Eltern das nächste Wochenende verbringt.

Auch Franziska Wilken (13) aus Thüle hat die Skifreizeit des Gymnasiums im Allgäu genossen. Ihr hat das abendliche „Tütenrennen“ auf dem Schnee und im Licht von Fackeln besonders viel Spaß bereitet: „Auf Plastiktüten den Hang herunter zu rutschen, war eine Riesengaudi.“

Probleme bereitete einigen Reiseteilnehmern allerdings die bayerische Küche. Zwar zählen Knödel und Leberkäse nicht zu den Lieblingsspeisen der Friesoyther und Ramsloher Schüler. Lehrer Hartmut Werner: „Es hat niemand gehungert. Es gibt eben sehr viele fremde Gerichte.“ Die abendliche Party auf der Berghütte tröstete die Schülerinnen und Schüler über entgangene Gaumenfreuden hinweg. Franziska Wilken: „Wir haben jeden Abend viel Spaß gehabt.“

Bislang kehrten alle Teilnehmer der Skifreizeit unversehrt zurück. Hartmut Werner und Annette Jahn: „Wir sind sehr froh, dass es bei den Skifreizeiten keine Zwischenfälle gegeben hat.“