FRIESOYTHE - Es war das Jahr 1966, als der Hegering Friesoythe letztmals eine eigene Jagdeignungsprüfung für Hunde angeboten hatte. Jetzt – über vier Jahrzehnte später – war es endlich wieder soweit. Sechs Hunde aus Friesoythe haben ihre Brauchbarkeit für die Jagd unter Beweis gestellt und die Prüfung erfolgreich bestanden. Hundeobmann Heinz Sprock konnte Clemens Westendorf, Jürgen Dolberg, Georg Meerjans, Rolf Luttmann, Franz-Josef Ortmann und Hubert Högemann zu ihren Tieren gratulieren.
Vorausgegangen war eine dreimonatige Vorbereitungszeit. Ein bis zwei Mal in der Woche trafen sich die Jäger mit ihren Hunden zur Vorbereitung in verschiedenen Revieren rund um die Stadt Friesoythe. Zu den Prüfungsfächern gehören Gehorsam, Schussfestigkeit, Bringen, Schweißarbeit und Wasserarbeit.
Die Richter Bernd Bley, Jan Dettmers und Bernd Lukas hatten während der abschließenden Prüfung keine Beanstandungen. Alle Aufgaben wurden von den sechs Hunden mit Erfolg gemeistert. „Alle Hunde haben eine gute Qualität“, bescheinigte Ausbilder Heinz Sprock.
Der Friesoyther Hegeringleiter Udo Arends freute sich über die guten Leistungen und bedankte sich bei allen Revierinhabern, die den Jägern und ihren Hunden ihre Reviere zur Verfügung gestellt hatten. Er betonte, dass die Jagdeignungsprüfung sehr wichtig sei, denn „in jedem Revier muss ein brauchbarer – also geprüfter – Hund vorhanden sein“. Das sei zum Beispiel notwendig, wenn es in der Dunkelheit auf der Straße zu einem Wildunfall komme und das verletzte Tier aufgespürt werden müsse. Ohnehin appellierte der Friesoyther Hegeringleiter an die Jäger, mehr Hunde bei der Jagd einzusetzen. „Jagd ohne Hund ist Schund“, machte Udo Arends deutlich.
