FRIESOYTHE - FRIESOYTHE - Reitsport (fast) nonstop bekommt das Publikum von morgen bis Sonntag im Friesoyther Stadtpark serviert. Mit 800 Pferden, 500 Reitern und fast 2000 Starts – so die aktuellen Zahlen des Veranstalters – verwandelt sich die Hansestadt für drei Tage in eine Pferdemetropole.
Das Programm könnte vielschichtiger nicht sein: Egal ob Springprüfungen der schweren Klasse S, Dressuren bis zur Klasse L, Aufbauprüfungen für junge Sportpferde oder zahlreiche Nachwuchsprüfungen – der RFV Friesoythe zeichnet für fast 100 Stunden Reitsport verantwortlich. Die Wettbewerbe beginnen am Freitag und Sonntag um acht Uhr, während am Sonnabend bereits um sieben Uhr der erste Wettbewerb läuft.
Morgen werden die Reitertage mit zahlreichen Prüfungen für junge Sportpferde eröffnet. Im Blickpunkt stehen Springpferdeprüfungen bis zur Klasse M und das Oldenburger-Münsterland-Reitpferdechampionat. Gerade diese Prüfung übt auf die Züchter der Region eine starke Anziehungskraft aus. Zahlreiche Zuchtbetriebe und Hengststationen stellen hier ihre talentierten Youngster erstmals der Öffentlichkeit vor.
Im Parcours sorgen zwei Prüfungen der Klasse S und unzählige Wettbewerbe der Klasse M für Spannung und Nervenkitzel. Krönender Abschluss ist der Große Preis am Sonntag ab 17 Uhr. Insgesamt 45 Springreiter haben sich angemeldet. Hier treffen Routiniers wie Weser-Ems-Meister Gilbert Böckmann (Lastrup), Otto Vaske (Ahlhorn), Joachim Heyer (Cappeln), Karl-Heinz Markus (Falkenberg) und Gerd Sosath (Lemwerder) auf die „jungen Wilden“.
Mit dem erst 16-Jährigen Tobias Meyer, Tanja Sprehe (beide Falkenberg), Katharina Wulfers (Dwergte), Jessika Voigt (Ganderkesee), Janne Sosath und Hendrik Sosath (Lemwerder) hat auch Oldenburgs hocherfolgreiche Nachwuchsgarde die Siegerpreise im Visier. Aus den Reihen des Gastgebers wollen Ilona Baumann und Björn Budde ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden.
Im Dressurviereck sorgen derweil vier Prüfungen der Klasse L für Spannung. Hier werden die Farben des Gastgebers von Silvia Leuschner vertreten. Aber auch Annika Bieler (Saterland), Sarah Buschermöhle (Garrel) oder Anna Neteler (Falkenberg) rechnen sich Chancen aus.
Die jüngsten Teilnehmer starten am Sonntag in der Führzügelklasse oder am Sonnabend in den Reiterwettbewerben. Dressuren und Springen in den Klassen E und A runden das Programm der Pferdeleistungsschau ab.
