FRIESOYTHE - „Die Freude über das neue Jugendzentrum ist sehr groß“, sagte German Hamann, Vorsitzender des Präventionsrates Friesoythe, auf der Generalversammlung des Vereins. Mehrere Jahre habe sich der Präventionsrat für die Einrichtung eines Jugendzentrums stark gemacht. Die Mitglieder waren sich einig, der Stadtjugendpflege, die das Zentrum betreiben wird, ihre Unterstützung anzubieten.

Bedauerlich sei, so Hamann, dass das Streetworker-Projekt im September dieses Jahres aus Kostengründen eingestellt werde. Sozialarbeiter Alexander Elagin betreue 15 bis 20 Jugendliche und leiste sehr gute Arbeit. „Die Jugendlichen sind sehr enttäuscht und ab Oktober wieder auf sich alleine gestellt“, sagte der Vorsitzende. Derzeit bemühe sich der Präventionsrat um eine Lösung, damit auch weiterhin ein Streetworker in Friesoythe eingesetzt werden kann. In Zukunft werde man sich auch wie bisher um Drogen- und Gewaltprävention sowie um das Thema Missbrauch an Kindern kümmern.

Weiterhin teilte Hamann mit, dass die Beachvolleyball- und Beachhandballfelder hinter der Sporthalle Großer Kamp kurz vor der Fertigstellung stehen. Er dankte in diesem Zusammenhang dem städtischen Bauhof, der HSG Friesoythe und dem SV Hansa für die Hilfe: „Alle haben tolle Arbeit geleistet.“ Organisiert werden soll eine „Come together“-Party. Diese soll im Spätsommer unter freiem Himmel stattfinden. Wie in den Jahren zuvor sollen auch lokale Bands auftreten. Derzeit werde ein passender Ort gesucht.

Bei den Neuwahlen gab es keine Überraschungen. Vorsitzender German Hamann wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso Johannes Petri (2. Vorsitzender), Norbert Strauch (Schriftführer), Frank Naber (Kassenwart) und Dirk Vorlauf (1. Beisitzer). Neu im Vorstand ist Brigitte Langer als 2. Beisitzerin.