FRIESOYTHE/SWIEBODZIN - Das Gymnasium 3 aus Swiebodzin und die Heinrich-von-Oytha-Schule streben eine Schulpartnerschaft an. Die Stadt Friesoythe fungiert als Vermittlungsstelle.

Von Hans-Carl Bokelmann

FRIESOYTHE/SWIEBODZIN - Gute Nachrichten für die im Jahr 2005 besiegelte Städtepartnerschaft von Swiebodzin und Friesoythe: Das Gymnasium 3 aus Swiebodzin und die Heinrich-von-Oytha-Schule haben gestern die Weichen für eine weitgehende Schulpartnerschaft gestellt.

„Wir streben eine Zusammenarbeit auf den Gebieten Kultur, Sport, Kunst und Tourismus an und hoffen, dass wir zahlreiche gemeinsame Projekte starten können“, sagte der Konrektor der Heinrich-von-Oytha-Schule, Wilhelm Wewer. Wenige Minuten zuvor war er von der Schulleiterin des Gymnasiums 3, Halina Kucza, mit einem Geschenk überrascht worden.

Die Pädagogin aus Polen überreichte Wewer ein Bild, dass das Gymnasium 3 zeigt. Es wird von 520 Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 bis 9 besucht. Das Bild – von Schülern des Gymnasiums 3 gefertigt – ist eine sehr detailreiche Darstellung in Schwarz-Weiß, die nach und nach mit Farbe, als Zeichen der gelebten Partnerschaft, gefüllt werden soll.

Wie gestern am Rande der Delegationssitzung zur erfahren war, wird die Friesoyther Städtepartnerschaft mit Swiebodzin immer weiter mit Leben gefüllt.

Auch der SV Hansa Friesoythe und der Jugend-Spielmannszug streben enge Partnerschaften in Polen an. Alle interessierten Vereine, Gruppen und Verbände, die Interesse an einem Austausch mit entsprechenden Organisationen in Swiebodzin haben möchten, können sich bei der Stadt Friesoythe, Stadtmarketing, 04491/9293-151 oder per E-Mail: rathaus@friesoythe.de, melden.

„Wir sehen uns als Vermittlungsstelle und erfüllen diese Aufgabe sehr gern“, betonte Bürgermeister Johann Wimberg im Gespräch mit der NWZ .