FRIESOYTHE - FRIESOYTHE/KR - Sichtlich gut gelaunt zogen die Mitglieder des Vorstandes des Fördervereins der Marienschule Friesoythe Bilanz. Vorsitzende Marlies Jender betonte, dass die Mitgliederentwicklung weiterhin mit sieben Neuaufnahmen positiv verlaufe und nach nur drei Jahren auf mehr als 60 angestiegen sei. Doch trotz dieses Erfolges soll die Werbung weiterer Mitglieder intensiviert werden, wie zum Beispiel durch die Herausgabe von Informationsschreiben, aber auch durch persönliches Ansprechen will man weitere Erfolge suchen. Insbesondere sollen die Eltern am Einschulungstag ihrer Kinder zu Beginn des kommenden Schuljahres gezielt auf eine Mitgliedschaft angesprochen werden.

Als besonders erfreulich wertete Jender die große Anzahl von Sponsoren, die sehr beachtliche finanzielle Rücklagen geschaffen hätten, von denen die Kinder der Marienschule stark profitieren würden. In ihrem Jahresbericht listete sie auf, dass vom Förderverein eine neue Mikrofonanlage gekauft worden sei, im Gepäck hatte sie zwei Computer mit Kopfhörer, die der Schulleiterin Ingrid Kreyenschmidt übergeben wurden. Die Buchpräsente anlässlich des plattdeutschen Lesewettbewerbs wurden gestiftet und finanziert wurden zudem die „Stutenkerle“. Als nächste Aktion kündigte die Vorsitzende die Organisation eines Flohmarktes für den 18. Juni auf dem Schulgelände an.

Sehr zufrieden zeigte sich Kassenwart Theo Tiedeken, der im Gegensatz zum allgemeinen Trend kein Anlass sah, über die finanzielle Lage zu klagen. Trotz erheblicher Ausgaben und noch nicht eingesammelter Mitgliedsbeiträge sei der Kassenstand so hoch wie nie.

Laut Vorstandsbeschluss werde man den Wunsch des Lehrerkollegiums nachkommen und drei Ausstellungswände, zwei Trocknungswagen und ein Metallophon finanzieren, kündigte er die nächsten Investitionen für die Schule an. Lob und Anerkennung gab es von der Schulleiterin, die die Entwicklung und Arbeit des Vereins als einen Segen für Kinder und Schule bezeichnete. Von soviel Erfolg und Unterstützung durch Sponsoren und Mitglieder habe man bei der Gründung nicht ausgehen können. Die neue fest installierte Mikrofonanlage habe ihre Bewährungsprobe mit Bravour bestanden und sei gleichermaßen von Eltern, Kindern und Lehrern in den höchsten Tönen gelobt worden. Sie erinnerte daran, dass die Schule zudem noch durch Sachspenden wie Computertische sowie Arbeitseinsätze des Elternrates unterstützt worden sei. Sie dankte den Mitgliedern des Fördervereins, besonders dem Vorstand, fürs persönliche Engagement sowie den Sponsoren und den Eltern für ihre Arbeit im Namen der Kinder.