FRIESOYTHE - „Die Schüler kennen nur Handys. Jetzt sehen sie, was es früher für Wege der Kommunikation gab.“ So urteilten die Lehrer.

von katharina grimm

FRIESOYTHE - Die Klasse BFW 1-1 der Berufsbildenden Schulen Friesoythe (BBS) nimmt zusammen mit dem Postgeschichtlichen Museum Friesoythe an dem bundesweiten Multimedia-Wettbewerb „Schule@Museum“ teil. Bei dem auf Initiative des Deutschen Museumsverbandes, des Bundesverbandes Museumspädagogik und des BDK- Fachverbandes für Kunstpädagogik gegründeten Wettbewerb werden die Friesoyther Berufsschüler sich unter dem Thema „Vom Rauchzeichen bis zur E-Mail“ mit verschiedenen Post- und Kommunikationssystemen vertraut machen. Die Klasse besteht aus 23 Schülern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Die Leitung der Gruppe übernehmen die Klassenlehrerin Bettina Sorgenfrei und die Fachpraxislehrerin Annegret Michalik.

Beide äußerten sich zufrieden über die Selbstständigkeit der Schüler. „Viele Schüler sind erst 16 Jahre alt und sie sind durch die Arbeit schon viel offener geworden“, stellte Bettina Sorgenfrei erfreut fest.

Die Klasse wurde in sieben Gruppen unterteilt, von denen sich fünf mit unterschiedlichen geschichtlichen Epochen und den dazugehörigen Kommunikationsmöglichkeiten befassen. Eine weitere Gruppe ist für die Textgestaltung verantwortlich, und die Schüler Nikolai Brauer aus Elisabethfehn (18 Jahre) und Johannes Herner aus Strücklingen (16) bilden das Leiterteam. Sie sind für die Organisation zuständig und sorgen für zügige und strukturierte Arbeit.

Bis zum 30. Juni muss eine DVD, auf der die Schüler alle Arbeitsschritte in schriftlicher und digitaler Form festhalten, eingereicht werden. Anhand dieser DVD wird die Arbeit der Schüler bewertet.

Der Leiter des Postgeschichtlichen Museums in Friesoythe, Wolfgang Letzel, äußert sich begeistert über das Arbeitsverhalten der jungen Forscher: „Sie sind sehr gut vorbereitet. Ich hoffe, dass diese Impulse von außen mich und das Museum ein Stück weiterbringen.“