Edewecht - „Jetzt erlebt Ihr, was wir musikalisch so alles draufhaben und wie viel Spaß wir hier haben“, sagt Dr. Arend Lüschen. Recht hat der Rektor der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule (ALS). Gitarren-, Keyboard-, Schlagzeug- und Cajon-Klänge, Gesang und rhythmisches Klatschen hallen am Mittwochmorgen durch die Mensa des sonderpädagogischen Förderzentrums. Mit einem fröhlich-bunten Programm, bei dem auch viel getanzt und gelacht wird, wird der Abschluss des Unterrichtsjahres gefeiert.

Kurzweilig ist das Gebotene, mit dem unter anderem an die schulischen Höhepunkte der vergangenen Monate erinnert wird. So präsentieren einige Mädchen und Jungen Ausschnitte aus „Stomp in the City“. Mit diesem Percussion-Projekt konnte sich die ALS als Partnerschule der Autostadt Wolfsburg profilieren.

Doch damit nicht genug. Das Förderzentrum war im Schuljahr 2013/14 auch auf anderen Gebieten äußerst erfolgreich, wie Schulleiter Lüschen in seiner Ansprache berichtete. So erhielt man – nunmehr zum fünften Mal – die Unesco-Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. Im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder auch am Praxistag ging es um Themen wie Recycling, Klimaschutz und biologische Vielfalt. Das gesunde Essen für die Schülerinnen und Schüler konnte ebenfalls punkten: Die Mensa erhielt ihren fünften Stern. Außerdem durfte sich die ALS für ihre Mitschülerhilfe „Buddyschule des Monats“ nennen.

Für ihr Engagement wurden mehrere Jugendliche bei der Feierstunde am Mittwoch ausgezeichnet. So gab es beispielsweise vom Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge Urkunden für die Teilnehmer einer Geschichtsgruppe. Die Mädchen und Jungen hatten eine Broschüre über Edewechter Gedenkstätten zusammengestellt. Pflanzaktionen, die Ausbildung zweier Jungen zu Fußballtrainern sowie erfolgreiche Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen wurden vom Rektor lobend erwähnt.

Weiteres Lob gab es von zwei Schülerinnen. Laura und Jenny bedankten sich nicht nur bei den Lehrern für die große Unterstützung, sondern beim kompletten Schulteam samt Hausmeisterei, Sekretariat und Mensa.

Beim großen Abschlussfest durften die Zuschauer übrigens manche Premiere miterleben. Die Umsetzung des Hits „Lieder“ von Adel Tawil gehörte dazu. Getrennt voneinander hatten Band und Tänzer geprobt. Nun zeigten sie erstmals gemeinsam das – gelungene – Ergebnis. Mit einer ganz allein entwickelten Choreographie zu „I love it“ überraschten dann noch vier Mädchen und ein Junge.

Kerstin Buttkus
Kerstin Buttkus Kanalmanagement