Lemwerder - „Ein Hund ist wie eine Therapie. Man bewegt sich regelmäßig an der frischen Luft und lernt Leute kennen, die man vorher noch nie gesehen hat“, schwärmte Petra Storch. Gemeinsam mit ihrem Mann Hartmut ist sie erst seit kurzem Hundebesitzerin und weiß, dass es durchaus sinnvoll ist, einige Regeln zu beachten, damit das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier Freude macht. Gerne nutzte das Paar darum die Gelegenheit beim „Tag der offenen Tür“ den Lemwerderaner Hundesportverein kennenzulernen.
Den theoretischen Teil des dazu notwendigen Hundeführerscheins hatte die Lemwerderanerin bereits abgelegt und vollstes Verständnis für diese Prüfung. „Es liegt schließlich immer beim Menschen und nicht beim Hund, wenn etwas schief geht“, ist ihre Meinung. Damit das Ehepaar Storch bei der Erziehung ihrer zehnmonatigen „Frieda“, einer munteren Labrador-Australian-Shepard-Hündin, keine Fehler macht, kam der Schnuppertag genau zum richtigen Zeitpunkt.
Jugendwartin Svenja Haye und Christin Müller hatten für den Nachmittag auf dem Übungsplatz einen Parcours aufgebaut. Egal ob mit oder ohne Hund – jeder war herzlich willkommen und konnte ganz nach Belieben aus der Ferne oder direkt im Parcours einmal in das Hundetraining hinein schnuppern. Familie Drewis hatte in der Zeitung von dem Termin gelesen. „Zu Hause klappt alles bestens mit unserem Linus. Wenn er jedoch draußen andere Hunde sieht, ist alles vorbei“, lautete die Motivation der Berner Hundebesitzer für ihren Besuch in der Nachbargemeinde. Besonders gut gefiel der Familie die Fährtenarbeit, die den Hunden bis ins hohe Alter Spaß macht.
