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Engagement Für junge Interessen gemeinsam kämpfen

Portsloge - Kira gehört zu jenen Jugendlichen, die Langeweile kaum kennen. Allerlei Aktivitäten prägen – neben den Verpflichtungen aus der Schule – ihre Freizeit: Die 16-Jährige, die das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht besucht, ist eine begeisterte Hobbysportlerin. Sie spielt in der B-Jugend des VfL Edewecht Handball, trainiert beim VfL eine E-Jugend-Handballmannschaft und spielt Tennis. Außerdem engagiert sie sich im Kindergottesdienstteam der lutherischen Kirchengemeinde und ist Mitglied des Edewechter Jugendgemeinderates.

Mit 13 gewählt

„Sich für andere engagieren, das macht mir riesigen Spaß“, sagt die junge Portslogerin, die gern wieder dem neuen Jugendgemeinderat angehören würde. Am 12. Februar steht Kira mit anderen Jugendlichen zur Wahl.

„Ich war mit 13 die jüngste, die 2011 in den Jugendgemeinderat gewählt wurde“, berichtet sie. Ihre Mutter hatte Kira vorher schon bei der Zeitungslektüre auf den Jugendgemeinderat aufmerksam gemacht. Doch richtig dafür interessiert habe sich die Gymnasiastin erst, als in ihrer Schule durch Handzettel über den Jugendgemeinderat und die Wahl 2011 informiert wurde. Außerdem bekam sie damals mit, wie ihr (damals 15-jähriger) Mitschüler Marco Standar-Meihsner erneut kandidierte und für sich warb.

„Ich hätte auch wohl Lust, mich für andere Jugendliche zu engagieren“, dachte sich Kira, besorgte sich die Bewerbungsunterlagen, trat an und wurde gewählt. „Das waren drei interessante Jahre. Durch die Arbeit im Jugendgemeinderat habe ich auch Jugendliche anderer Schulen kennengelernt und durch die Arbeit auch allerlei anderes gelernt.“

Die erste Zeit sei davon geprägt gewesen, sich mit den Aufgaben und Pflichten eines Jugendgemeinderates vertraut zu machen, sich mit der Machbarkeit von Projekten zu beschäftigen und sich gegenseitig kennenzulernen. „Unser Kennenlerntag fand im Edewechter Jugendzentrum statt. Damals haben ich und andere Jugendgemeinderatsmitglieder erfahren, dass im Jugendzentrum nicht nur Ferienpassaktionen und Kurse stattfinden, sondern dass es auch ein offener Treffpunkt für Jugendliche ist. Das ist vielen gar nicht bekannt“, so Kira.

„Arbeit macht Spaß“

Durchschnittlich alle sechs Wochen traf man sich zu den Sitzungen. Dort wurden auch allerlei Projekte diskutiert und einige auch umgesetzt. „Wir haben uns z.B. dafür stark gemacht, dass die sanitären Anlagen in der Heinz-zu-Jührden-Halle saniert werden und erfuhren, dass es eine Prioritätenliste bei der Gemeinde gibt, nach der nach und nach die Projekte abgearbeitet werden. Unsere Anregung gehört auch dazu.“

Außerdem habe man sich mit der Skateboardanlage beim Gymnasium beschäftigt und vorgeschlagen, die Öffnungszeiten nachmittags und außerhalb der Schulzeiten zu erweitern und ein Burgprojekt im Jeddeloher Wald unterstützt. Angeboten habe man auch zwei Ferienpassaktionen, eine Schatzsuche für Kinder, und ein Kinderkino.

„Die Arbeit im Jugendgemeinderat macht mir ganz viel Spaß. Klar sein muss man sich jedoch darüber, dass man schon etwas Freizeit investieren muss und es mit den Sitzungen allein nicht getan ist.“

Doris Grove-Mittwede
Doris Grove-Mittwede Redaktion Westerstede
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