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Gäste mit Geschenken


Haben gut zugehört: Erstklässler der  Grundschule Kreyenbrück freuten sich über die Lesung der Autorin Gabriele Hoeltzenbein (vorne 2. von links).
Verein für Kinder

Haben gut zugehört: Erstklässler der Grundschule Kreyenbrück freuten sich über die Lesung der Autorin Gabriele Hoeltzenbein (vorne 2. von links).

Verein für Kinder

Leseförderung, Kreativität und vor allem ganz viel Spaß an Büchern – das verspricht das Projekt „Das erste Buch“. Seit 2001 schreiben die Drittklässlerinnen und Drittklässler in vielen Städten jedes Jahr fantasievolle Geschichten und malen dazu kunterbunte Bilder, die den Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen ganz persönlichen Start in die Welt der Buchstaben schenken. Bereits zum 18. Mal konnte der Verein „Das erste Buch“ mit finanzieller Unterstützung aus der Wirtschaft „Das erste Buch“ herausgeben. Der Gesamtwert der bisher verschenkten Bücher liegt den Angaben zufolge bei über 3,7 Millionen Euro. Inzwischen wird das Projekt von vielen Städten und Landkreisen unterstützt, so dass auch in diesem Jahr wieder neun Ausgaben die Erstklässler in Bremen, Bremerhaven, Essen, Gelsenkirchen, Gütersloh, Oldenburg und aus den Landkreisen Leer, Groß Gerau sowie Osterholz, Rotenburg und Verden erfreuen.

Bürgermeisterin Christine Wolff hat zusammen mit dem Vereinsvorstand Bülent Uzuner und Hermann Schünemann sowie Doris de Wall von der Johann-Bünting-Stiftung die neuen ersten Bücher stellvertretend für alle Oldenburger Grundschulen an die Erstklässler der Grundschule Etzhorn überreicht. Schulleiterin Susann Finger-Vosgerau und die Kinder nahmen das riesige Bücherpaket danken entgegen. Und dann wurde auch sofort eifrig geblättert.

Für mehr Verständnis

Über den Besuch einer Schriftstellerin freuen sich die Kinder der Grundschule Kreyenbrück – und sie las auch noch aus ihrem eigenen Buch vor! Gespannt lauschten die Erstklässler der Geschichte „Eine kleine Maus in Not“. Die Autorin Gabriele Hoeltzenbein trug die Textpassagen aus ihrem Bilderbuch in deutscher Sprache vor. Weil einige der Kinder aus Migrantenfamilien stammen, las Kamal Ali die arabische Übersetzung.

Das Buch handelt von der kleinen Maus Albina, die eigentlich eine Maus wie jede andere ist. Sie sieht nur ein bisschen anders aus. Ihr Fell ist nämlich weiß, während die anderen Mäuse alle grau oder braun sind. Weil sie anders aussieht, wird sie überall davongejagt. Die Mäusekinder Mimi und Rudi wollen ihr helfen, aber wie? Zum Glück sind sie mit der klugen Eule Schuhuu befreundet, und gemeinsam finden sie eine Lösung.

Die Oldenburgerin Dr. Gabriele Hoeltzenbein ist Kinderärztin im (Un-)Ruhestand. Viele Jahre war sie Gesundheitsförderin an Grundschulen für das Klasse 2000-Projekt, einem bundesweiten Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung. „Eine kleine Maus in Not“ ist im Juni 2018 im Oldenburger GMP-Verlag (https://globalmusicplayer.com/gmp-verlag) erschienen und kostet 15 Euro. In dem Bilderbuch für Vorschul- und Grundschulkinder geht es um das Verständnis für andere und die Unterstützung für Schwächere. Eine polnische und eine arabische Übersetzung liegen vor, eine türkische ist den Angaben zufolge in Arbeit.

Für mehr Sicherheit

Für mehr Sicherheit hat der Oldenburger Mediziner Dr. Christian Burow gesorgt. Er überreichte 100 Warnwesten als Spende an die Ev. Kindertagesstätte Bürgerstraße. Als Mitglied im Old Table 143 beteiligt er sich an der Aktion „Kita-Pate“, nationales Serviceprojekt 2017/18 des Round Table. Die Statistik sagt, dass jedes Jahr in Deutschland 84 Kinder an vermeidbaren Verkehrsunfällen sterben. Verletzt werden sogar über 28 000 Kinder. „Eine häufige Ursache ist, dass unsere Kinder im Straßenverkehr schlecht gesehen werden“, so Burow. Diese Situation soll durch kostenlose Warnwesten für Kita-Kinder nachhaltig verbessert werden. Die Westen wurden dankbar angenommen und auch gleich anprobiert.

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