GALGENMOOR - Eine Sporthalle im Galgenmoor, finanziert aus den Mitteln des Konjunkturpakets – diesen Wunsch äußerten Bürger auf der Informationsveranstaltung „Die CDU Cloppenburg informiert“, zu der der CDU-Stadtverband Bürger aus den Bereichen Galgenmoor, Sternbusch, Stapelfeld und Vahren in das Vereinsheim von BW Galgenmoor eingeladen hatte. Stadtverbandsvorsitzender Bernard Südbeck begrüßte neben Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese einige Besucher und Ratsherren.

Der ehemalige Schulleiter Franz Werner unterstrich die Bedeutung einer neuen Sporthalle. „Ob mit oder ohne Konjunkturprogramm besteht aus schulischer Sicht unbedingt Bedarf.“ An den drei Schulen im Galgenmoor werden bis zu 1000 Kinder beschult. Der Bürgermeister machte deutlich, dass die mehr als 900 000 Euro, die Cloppenburg erhalten werde, größtenteils verplant seien.

Thema Ganztagsschule

„Die Bildungspolitik des Landes ist eine Katastrophe“, machte Bürgermeister Wiese deutlich. Besonders bei den Ganztagsschulen mangele es an Lehrerstellen. Für den Bürgermeister ist die Ganztagsschule eine Schulform der Zukunft. „Wenn es eine Gesamtschule im Landkreis Cloppenburg gibt, dann wird sie in Cloppenburg eingerichtet.“ Der Landkreis plant eine Umfrage zur Gesamtschule.

Schmutzwasserleitungen

Beschwerden gab es über Geruchsbelästigungen durch die Kläranlage. Wiese zeigte Verständnis, berichtete aber auch über eine geplante Ausweitung der Anlage. Dabei würden Interessen des Naturschutzes berührt, es werde verhandelt. Der ehemalige Ratsherr Eckard Appelhagen fragte wegen eines EU-Beschlusses über den privaten Anschluss an die Schmutzwasserleitungen nach. Bis zu zwei Drittel sollen nicht korrekt angeschlossen sein. Es können somit Kosten von bis zu 2500 Euro auf betreffende Haushalte zukommen. Der Bürgermeister teilte mit, dass die städtischen Leitungen überprüft worden seien.

Zum Thema Anbindung der Molberger Straße an die Umgehungsstraße äußerte Theo Bruns Bedenken. „Ich bin nicht gegen die ,holländische Rampe’, ich bin gegen Lärm.“ Die Stadt könnte sich eine Erhöhung des Lärmschutzes vorstellen. „Ich rechne mit dem Baubeginn im Jahr 2010“, führte der Bürgermeister aus. Weitere Themen waren die Obdachlosenunterkunft am Herzog-Erich Ring, der Radweg beim Geschäft Konofol sowie die Parkproblematik Warthestraße.