GANDERKESEE - Zum ersten Platz hat’s nicht gereicht. Doch: „Es hat Spaß gemacht, alle würden auf jeden Fall wieder mitmachen“, berichtete Deutschlehrerin Geeske Göhler, hörbar zufrieden, vom Vorentscheid zum Landeswettbewerb „Deutsch-Olympiade“ am Donnerstag in Osnabrück. Jette von Postel, Pia Landwehr, Christoph Waje und Colin Gibbins aus der 9c des Gymnasiums Ganderkesee hatten teilgenommen – und eindrucksvoll gepunktet.

Gastgeber gewinnen

Der erste Platz ging an Schüler des gastgebenden Gymnasium Carolinum, Osnabrück, die damit am Landesfinale in Hannover teilnehmen können. Die nachfolgenden Plätze seien nicht ermittelt worden, sagte Geeske Göhler – doch sie wisse, dass die Ganderkeseer im vorderen Feld mitgemischt hätten.

Bei dem Wettbewerb hatten die Neuntklässler nicht nur sprachliche Kompetenz zu beweisen – sondern auch Fantasie. In drei Kategorien konnte gepunktet werden – im Reimen, im Erklären und im darstellenden Spiel.

Die Herausforderung beim Erklären: Die Ganderkeseer hatten den Fantasiebegriff „Schreck-Knopf“ spontan zu beschreiben. Für das Quartett stand fest: Das sei so eine Art Panik-Knopf, der nur im Katastrophenfall gedrückt werden dürfe.

Kurzer Krimi erdacht

Auch beim darstellenden Spiel zeigten sich die Ganderkeseer gewitzt: Aus den Begriffen „Eskimo“, „Wissenschaftler“ und „aufgetaut“ hatten sie sich in kurzer Zeit eine Geschichte auszudenken. Was das Quartett ersann, glich einem abenteuerlichen Krimi: Ein übereifriger Wissenschaftler entführte einen von einem Eskimo bewachten Ötzi, um ihn aufzutauen und zu untersuchen.