GANDERKESEE - Sehen und gesehen werden, erinnern und erzählen, austauschen und anstoßen: Darum ging es am Sonnabend in vielen kleinen und größeren Gruppen, die in der Mensa des Schulzentrums Ganderkesee zusammenstanden oder -saßen. Zum dritten Mal hatte der Förderverein der Haupt- und Realschule, die mittlerweile eine Oberschule ist, zum Ehemaligen-Treffen eingeladen.
„Das Treffen ist aber schon sehr viel älter“, betont Fördervereins-Vorsitzende Else Löw. „Vor uns haben mehrere Lehrer das organisiert.“ Gerade Lehrer hatten sich bei den letzten Zusammenkünften jedoch eher rar gemacht. Deshalb freuten sich die Veranstalter und auch die vielen Ex-Schülerinnen und Schüler darüber, dass sich diesmal etliche Pädagogen bei dem Treffen sehen ließen.
So war auch Imke Harms zum ersten Mal dabei. Die Lehrerin für Mathematik und Textil stieß mit Schulabgängern aus verschiedenen Jahrgängen an. Auch wenn sie mit Mathe früher ihre Probleme hatten: Das Wiedersehen mit ihrer Ex-Lehrerin machte den früheren Realschülern sichtlich Spaß.
Das Vergnügen ist aber ein beiderseitiges: „Als Lehrer möchte man ja auch wissen, was aus den Schülern geworden ist, wie sie sich entwickelt haben“, erklärt Waldemar Wajmann. Er hatte Biologie, Chemie und Sport unterrichtet, ehe er 2008 zu einer anderen Schule wechselte, kommt aber jedes Jahr am Sonnabend vor dem 1. Advent zurück nach Ganderkesee, um sich mit seinen früheren Schülern auszutauschen. „An dieser Schule herrschte immer ein gutes Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern“, meint er.
Im Namen des Fördervereins begrüßte Hans Löw kurz die Gäste und bedankte sich bei den Sponsoren. Else Löw richtete zudem einen Dank an den Feuerwehr-Musikzug, der einen Tag vor seinem Adventskonzert dem Förderverein Geschirr und weiteres Interieur zur Verfügung stellte.
