Ganderkesee - Wenn 1100 Schüler und dazu noch mehr als 80 Lehrer durch einen ganzen Ortsteil laufen, dann bedarf das schon gewisser Vorbereitung: „Wir können zum Glück auf die Strukturen vom letzten Mal zurückgreifen“, freuen sich Claudia Quensel, Frauke Lippert und Gudrun Heering. Die drei Lehrerinnen bilden das Organisationsteam für den Spendenlauf des Gymnasiums Ganderkesee am kommenden Mittwoch, 20. September. Alle Klassen und das komplette Kollegium treten um 8.15 Uhr an, um in den folgenden vier Stunden möglichst viele Runden zu absolvieren und so möglichst hohe Beträge zu erlaufen.

Das letzte Mal, von dem die Organisatorinnen sprechen, liegt immerhin schon sechs Jahre zurück. Der Spendenlauf von 2011 brachte stattliche 20 000 Euro in die Schulkasse. Auf einen ähnlichen Betrag hofft das Gymnasium nun wieder.

Gebraucht wird das Geld für die Neugestaltung des Schulgeländes. Die läuft bereits auf Hochtouren, der Landkreis Oldenburg als Schulträger stellt dafür insgesamt 430 000 Euro zur Verfügung. Es gebe aber noch zusätzliche Wünsche, die durch die Finanzierung nicht abgedeckt seien, sagte Direktorin Dr. Renate Richter am Freitag. Das seien zum Beispiel Sonnensegel und andere Hilfen, um die Sitzgelegenheiten auf dem Pausenhof wetterfest zu machen, oder auch Säulen für den geplanten Kunstgarten.

Bürgermeisterin Alice Gerken wird am kommenden Mittwoch die ersten Klassen auf den 2,3 Kilometer langen Rundkurs schicken. Dieser führt über Alte Siedlung, Dürerstraße und Jahnstraße zum Bookhorner Weg, wo eine Stempel- und Trinkstation eingerichtet wird. Zurück geht es über Paul–Klee-Straße, Dürerstraße, Nordweg und Am Schürbusch. Die Strecke kann so oft gelaufen werden, wie es die Kondition zulässt. „Gehen ist auch möglich“, betonen die Organisatoren, die die Anlieger um Verständnis und Aufmerksamkeit bitten.

Die Klasse mit der größten Laufleistung darf sich ebenso auf einen Sonderpreis freuen wie die Klasse mit der höchsten Spendensumme. Viele Schüler haben sich schon ihre Sponsoren gesucht, weitere sind willkommen. Auch wer das Projekt ganz allgemein oder eine besondere Leistung unterstützen möchte, kann sich praktisch bis zum Start noch an das Gymnasium wenden.