GANDERKESEE - Die weiß-blauen Deko-Wolken an der Decke der Aula deuteten das Thema bereits an: „Wie im Himmel“ sollten sich am Freitagvormittag die Teilnehmer bei der Entlassfeier der Schule am Habbrügger Weg fühlen. Zwölf Jugendliche wurden verabschiedet – feierlich, sehr persönlich und auch mit viel Witz.
Nach einer Begrüßung mit „himmlischen Tönen“ (genauer: mit der Eingangsmusik „Wie im Himmel“) übernahmen Mitschüler ein Großteil der Programmgestaltung – singend, tanzend und auch rezitierend. So hatte die 9V die Lacher auf ihrer Seite, als sie mit Heinz-Erhardt-Vierzeilern über Nas- und Trockenhörner oder Hülsenfrüchte philosophierte. Köstlich auch die kurzen Filmgeschichten des Wahlpflichtkurses „Video“, der sich mit „Star Wars“-Klängen vorstellte und mitnahm in eine Bäckerei oder auf den Schulhof. Sein Thema: „Himmlisch komisch“.
Völlig ungewöhnlich dann die Zeugnis-Ausgabe: „Hausmeister Achim Göttsching“ alias Ulknudel Markus Weise tauchte auf – und händigte die „zufällig“ und „beim Putzen“ entdeckten Zeugnisse aus. Weises Auftritt war kein Zufall: Der Parodist aus Delmenhorst, der am Freitag 26 Jahre alt wurde, leitet an der Förderschule seit April als Honorarkraft den Kurs „Video“.
Die Abschlusszeugnisse gab es an diesem Tag für Marvin Bruder, Chris Kiesel, Dominic Müller, Kevin Müller, Jan Osterloh, Rico Rehme, Sabine Rose, Alexander Schmidt, Maurice Simon, Mareike Stubbemann, Tunc Gülperi und Christopher Meyer. Sie alle wurden per Powerpoint-Präsentation vorgestellt – und zwar von ihren Klassenlehrern Rita Oesting-Grannaß und Stefan Ploch.
Ein Stück weit „Abschied nehmen“ hieß es schließlich auch für Ute Brock. Die Pädagogin zieht sich im Zuge ihrer Altersteilzeit aus dem Leitungsteam der Schule zurück.
