GANDERKESEE - Mit der Schulstrukturentwicklung im Landkreis Oldenburg beschäftigt sich die nächste Veranstaltung des Forums Radius. In der Diskussion am Dienstag, 31. Mai, um 18.15 Uhr in der Aula des Gymnasiums Ganderkesee soll ein besonderes Augenmerk auf der demografischen Entwicklung liegen, die zwangsläufig sinkende Schülerzahlen zur Folge hat.

Mit seiner Veranstaltung reagiert das Radius-Forum auf die aktuelle öffentliche Diskussion über künftige Schulformen und die daraus resultierende Verunsicherung vieler Bürger. Viele von ihnen hätten angesichts der Fülle und der Kontroversität der kursierenden Informationen den Überblick sowohl in Bezug auf die Schulformen als auch in Bezug auf die politischen Entscheidungsstrukturen verloren, heißt es in einer Ankündigung des Bildungsforums.

Eingeladen wurden Vertreter verschiedener Parteien, um im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Schulstrukturentwicklung im Landkreis Oldenburg zu besprechen sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Szenarios zu diskutieren. Ihre Teilnahme bereits zugesagt haben laut Radius-Sprecher Hermann Abeln der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Christian Dürr und Landrat Frank Eger. Die Zusagen der Landtagsabgeordneten Axel Brammer (SPD) und Karl-Ludwig von Danwitz (CDU) stünden noch aus. Ein Grußwort sprechen wird Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas.

„Insbesondere Eltern von Grundschulkindern möchten nähere Information darüber, wie sich die verschiedenen Schulformen im Hinblick auf die Zusammensetzung der Schüler, die Unterrichtsorganisation und die Abschlüsse konkret unterscheiden, welche pädagogischen Argumente für die verschiedenen Schulformen sprechen“, erläutert Abeln den Hintergrund der Diskussionsrunde.

Beim Bildungsforum Radius handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von evangelisch-lutherischer Kirchengemeinde, Lutherstift Falkenburg, regioVHS und dem Gymnasium Ganderkesee. Sie hat es sich nach eigenen Angaben zur Aufgabe gesetzt, jene Themen aufzuarbeiten, die für die Entwicklung der Region von Bedeutung sind.