GANDERKESEE - Echten Teamgeist entwickelten die Schülervertreter der Schule am Habbrügger Weg bei einem Fortbildungsseminar. „Wir wollen die Schüler mit diesem Seminar bei ihrer Arbeit in der Schülervertretung unterstützen“, erklärte Rita Oesting von der Schule am Habbrügger Weg.
Zwei Tage lang trainierten die zwölf Klassensprecher gemeinsam mit Adalbert Kirchhof, Schülervertreter-Berater der Landesschulbehörde, um ihre Aufgabe als Schülervertreter noch besser wahrnehmen zu können. „Wir alle sind Teil einer Familie, die Schule heißt“, gab Kirchhof den Sechst- bis Zehntklässlern mit auf den Weg. Und in einer Familie sei es wichtig, miteinander zu kommunizieren. Spielerisch übte er mit den Teilnehmern Teamfähigkeit und Kommunikation.
Auch bei der Abschlussübung am Mittwochnachmittag waren Kreativität und Teamfähigkeit gefordert: Auf einer Folie stehend, gelang es den zwölf Teilnehmern, die Folie umzudrehen, ohne dass einer der Schüler auf den Boden treten musste.
Neben der Entwicklung eines „Wir-Gefühls“ standen auch Grundlagen der Rhetorik auf der Agenda. „Wir haben gelernt, einander zuzuhören und uns richtig zu verständigen“, berichtete Schülervertreterin Sabine Rose. Neben verbaler Kommunikation sei auch das Thema Körpersprache angesprochen worden. „Die Körpersprache zeigt uns, wie unser Gegenüber sich fühlt“, so Rose.
Gut reden zu können sei wichtig, um die Klasse vor Lehrern und Schulleitung vertreten zu können, sagte Jan Osterloh über den Anreiz, an dem Seminar teilzunehmen. In der Schülervertretung sprächen Schüler, Lehrer und Eltern auf Augenhöhe, da sei es wichtig, dass die Schüler gut argumentieren und zuhören können, erklärte Seminarleiter Kirchhoff.
„Wir freuen uns, dass die Schüler so viel Zeit investieren, um ihre Aufgaben besser wahrnehmen zu können“, lobte die stellvertretende Schulleiterin Ulrike Gorres den Einsatz der Klassensprecher. Die Schülervertretung sei an der Schule am Habbrügger Weg sehr aktiv.
Bei der Bestandsaufnahme im Seminar zeigte sich, dass die Jugendlichen mit ihrer Schule sehr zufrieden sind. Verbesserungsvorschläge gab es nur wenige. „Neue Arbeitsgruppen und Spiele für den Spielraum wären schön“, fasste Rico Rehmer die Wünsche der Schüler zusammen.
Die Schülervertreter-Beraterinnen Rita Oesting und Kristin Mester waren mit dem Seminarverlauf sehr zufrieden: „Alle Schüler haben sich gut eingebracht.“
