GANDERKESEE - Die Schüler des Ganderkeseer Gymnasium werden am Freitag, 30. September, statt in Unterrichtsräumen oder in der Sporthalle auf dem Asphalt schwitzen. Alle rund 1000 Kinder und Jugendliche gehen dann zu einem Spendenlauf an den Start. Das ehrgeizige Ziel: Durch Sponsorengelder sollen 8000, wenn möglich sogar 10 000 Euro hereinkommen – so viel wird benötigt, um ein neues Klettergerüst für den Schulhof zu kaufen.
Bei dem Lauf handelt es sich um eine Idee der Schülervertretung. Man habe schon seit langem mit dem Gedanken gespielt, durch eine Gemeinschaftsaktion die Schule zu verschönern, sagte Schülersprecher Max Glomb. Schließlich stehe das Gymnasium hier auch ein Stück weit in Konkurrenz zur Oberschule vis-`-vis.
Was der Schülervertretung vorschwebt, ist ein fünf bis sechs (mittlere Version) oder sieben bis acht (große Version) Meter hohes Klettergerüst, das in seiner Form dem Brüsseler Atomium ähnelt. „Der Bewegungsdrang ist groß“, begrüßte die unterstützende Lehrerin Katrin Diekmann das Vorhaben.
Ein denkbarer Standort sei ein Platz in Richtung Am Schürbusch, meinte Stefanie Schulte, Koordinatorin des Jahrgangs 10. „Großartig“ findet sie, dass bei der Gemeinschaftsaktion auch die älteren Schüler etwas für die Jüngeren täten. Im Übrigen habe der Landkreis Oldenburg als Schulträger bereits signalisiert, den Aufbau zu bewerkstelligen, merkte Katrin Diekmann an.
Der Spendenlauf wird am Freitag, 30. September, gegen 8 Uhr beginnen, dann gehen zunächst die 5. und 6. Klassen (als Klassenverbände), später die weiteren Jahrgänge jeweils zeitversetzt an den Start. Gelaufen wird ein 2,3 Kilometer langer Rundkurs, der am Steinacker beginnt und über Alte Siedlung, Am Schießstand, Jahnstraße, Bookhorner Weg, Paul-Klee-Straße, Dürerstraße, Nordweg und Am Schürbusch wieder zum Gymnasium führt. Die letzte Runde soll gegen 12 Uhr gedreht werden.
Schüler des Sport-Prüfungskurses sowie Lehrer übernehmen den Part von Streckenposten, an zwei Stempelstellen werden die zurückgelegten Distanzen auf den Armen der Schüler „quittiert“.
Die Schülersprecher Ricarda von Seggern, Saidy Elias und Max Glomb hoffen, dass die Schüler Sponsoren im eigenen Verwandtenkreis, vielleicht auch unter Geschäftsleuten finden. Angedacht sei, für jeden Kilometer einen bestimmten Betrag zu vereinbaren. Auf jeden Fall sei dabei auch ein Maximalbetrag festzulegen, empfahl Glomb.
