Sande - Nach kleinen organisatorischen Anlaufschwierigkeiten ist die Grundschule Sande mit Beginn des neuen Schuljahrs Anfang August gut in den Ganztagsbetrieb gestartet. Wie berichtet, bietet die Schule viermal die Woche, montags bis donnerstags von 13 bis 15 Uhr, nun zusätzliches Programm. Einen ersten Bericht über die Umstellung auf den Ganztagsbetrieb hat Schulleiterin Susanne von Senden jetzt im Sander Schulausschuss gegeben.

Von Senden zufolge nehmen mit etwa 60 Kindern knapp die Hälfte der Sander Grundschüler am Ganztagsangebot teil. Das besteht aus einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der benachbarten Oberschule, anschließender Hausaufgabenbetreuung und Schul-AGs. Mit 21 Schul-Arbeitsgemeinschaften sei das Angebot sehr vielseitig und reicht von Sport über Basteln bis hin zu weiteren Angeboten in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen.

Von Senden zufolge nehmen viele Kinder das Ganztagsangebot an allen vier Tagen wahr, andere wiederum nur an ein oder zwei Nachmittagen.

Diese Flexibilität wünschen sich auch manche berufstätige Eltern in der so genannten Randbetreuung an der Grundschule. Das sind die über das Ganztagsangebot der Schule hinausgehenden Betreuungsstunden bis 17 Uhr. Das werde laut Bürgermeister Josef Wesselmann bislang nur von zwei Kindern beziehungsweise deren Eltern genutzt.

Eine Mutter kritisierte im Schulausschuss, dass die Randbetreuung nicht bedarfsgerecht, sondern nur en bloc von montags bis freitags gebucht werden könne. Mit diesem Problem soll sich am Mittwoch, 25. September, der Sozialausschuss befassen.

Ähnlich wie in Sande soll auch an den Grundschulen in Cäciliengroden und Neustadtgödens mit Beginn des nächstes Schuljahres der Ganztagsbetrieb eingeführt werden. Die Schulleiterinnen Annette Friedrichs und Angelika Haak erarbeiten gerade das Konzept. Erste Elterninformationsabende sind nach den Herbstferien vorgesehen.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever