Bookholzberg - Die Niedersächsische Landesschulbehörde hat den Antrag der Oberschule an der Ellerbäke genehmigt, ab dem kommenden Schuljahr als teilweise offene Ganztagsschule zu arbeiten. Demnach sind die neuen Fünftklässler dienstags und donnerstags von 8.20 Uhr bis 16 Uhr in der Schule.

Nach dem Unterricht am Vormittag treffen sich Schüler und Lehrer zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa. Ein Gericht kostet drei Euro, die Schüler können aber auch eigene Verpflegung mitbringen.

Danach beginnt um 13.15 Uhr ein einstündiger Förder- und Forderunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Sechs Lehrer stehen in dieser Zeit in verschiedenen Räumen zur Verfügung. Mit Hilfe eines Einstufungstests werden die Kinder Förder- oder Fordergruppe zugeteilt. Welches Fach sie besuchen, bleibt den Schülern allerdings selbst überlassen. Sie dürfen in den 60 Minuten selbstständig die Räume wechseln. In dieser Zeit sollen die Schüler auch ihre Hausaufgaben erledigen. „Ich glaube, dass wir mit dem Förder- und Forderprogramm noch mehr Chancen haben, auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler einzugehen“, so Schulleiterin Daniela Knipper.

Im Anschluss stehen zwei weitere Unterrichtsstunden in den Fächern Sport, Kunst, Werken/Textil, Musik oder Werte und Normen auf dem Stundenplan.

Am Mittwochnachmittag können die Schüler freiwillig an Arbeitsgemeinschaften teilnehmen. Auch an diesem Tag gibt es ein Mittagessen sowie eine Hausaufgabenbetreuung.

Die verpflichtende Teilnahme am zweitägigen Ganztagsunterricht beschränkt sich zunächst auf die zukünftigen fünften Klassen.