GARREL - Eine Gesamtschule in Garrel stellt keine Konkurrenz für die Schulen in der Nachbarschaft dar. Diese Erkenntnis hat Peter Uhlig (CDU), Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, von seinem Besuch in Garrel mit in die Landeshauptstadt Hannover genommen.
Nach dem derzeitigen Planungsstand gilt: Egal für welche Schulform sich der LAndkreis Cloppenburg als Schulträger entscheidet, lediglich die Eltern von Kindern, die einen Gymnasialabschluss anstreben, können ihre Mädchen und Jungen an einer zu installierenden Gesamtschule in Garrel anmelden. Haupt- und Realschüler der Nachbarschule haben dagegen keinen Anspruch auf einen Wechsel.
Zu der Unterredung mit Uhlig waren neben den örtlichen Schulleitern und Bürgermeister Andreas Bartels (CDU) auch Vertreter der Gemeindeverwaltung , die Ratsfraktions- und -Ausschussvorsitzenden sowie der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley und Vertreter des Schulausschusses beim Landkreis Cloppenburg ins Rathaus gekommen. Hauptthema ihrer Unterredung waren die Unterschiede zwischen der „Integrierten“ und der „Kooperativen Gesamtschule“ (IGS/KGS) sowie die Diskussion über die Einrichtung einer gymnasialen Außenstelle.
Der Schulvorstand der Haupt- und Realschule Garrel hatte bereits mehrheitlich für einen Antrag auf Einrichtung als „KGS“ gestimmt. Sie beinhaltet die drei Schulzweige, Hauptschule, Realschule, und Gymnasium getrennt nach Jahrgängen, ab der fünften Klasse.
