Melanie Poppe (20) absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Diakonie-Sozialstation Hude. Die Bernerin spricht über ihre gesammelten Erfahrungen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag in der Diakonie-Sozialstation aus?
Melanie PoppeWir begleiten die Menschen bei alltäglichen Aufgaben, fahren mit ihnen zum Arzt oder helfen beim Einkaufen. Aber auch ein Gespräch, oder den Menschen das Gefühl zu geben, dass jemand für sie da ist, gehört dazu.
Pflegeaspekte spielen dabei keine Rolle?
PoppeNein. Von einem FSJ-ler dürfen pflegende Tätigkeiten ohne entsprechende Qualifikationen nicht ausgeführt werden.
Was gefällt Ihnen an der Arbeit mit den Menschen?
PoppeIch habe sehr gerne Kontakt mit den unterschiedlichen Personen. Mit der Zeit entwickelt man zu den einzelnen Menschen enge Verbindungen, fast schon wie von Oma zu Enkelin.
Gibt es Momente, die Ihnen genau im Gedächtnis geblieben sind?
PoppeEs sind meistens Kleinigkeiten, mit denen die Menschen ihre Dankbarkeit ausdrücken. Es macht einen glücklich, wenn man gesagt bekommt, wie froh sie sind, dass man da ist.
Was nehmen Sie aus der Zeit bei der Diakonie-Sozialstation mit?
PoppeIch habe gelernt, offener auf Menschen zuzugehen und entspannter in Stresssituationen zu reagieren. Aber auch in der Terminplanung, sowohl für mich als auch für die Menschen, die ich begleite, habe ich einiges dazugelernt.
Wer Interesse an einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Diakonie-Sozialstation Hude hat, kann sich unter
