Wie viele Schläuche habt ihr in den Feuerwehrautos? Diese und andere Fragen stellten die Schüler der 4. Klasse der Grundschule Hohenkirchen bei einem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr. Neugierig und interessiert verfolgten die 20 Schulkinder mit Lehrerin Annemarie Röttgers den etwas anderen Unterricht im Feuerwehrhaus Hohenkirchen. Die Alterskameraden Hermann Meyer und Dietrich Weers erläuterten bei Brötchen und Kakao Allgemeines zum Thema Feuerwehr. Dieter Herren und Eike Janßen erklärten Fahrzeug und Gerät. So wurde den Kindern gezeigt, mit welchen Geräten bei einem Verkehrsunfall gearbeitet wird. Besonderes Interesse zog das Atemschutzgerät auf sich. Diese Chance nutzte Eike Janßen: Er warb bei den Kindern dafür, sich einen „Schnupperdienst“ in der Jugendfeuerwehr anzusehen. Interessierte Kinder ab zehn Jahren können am 4. und 18. Februar um 17.30 Uhr an einem Dienstabend im Feuerwehrhaus Hohenkirchen teilnehmen.
Zehn Mannschaften kämpften um Platz und Sieg beim Klinker-Cup: Mit dabei war auch die Schulmannschaft der 5. und 6. Klassen der Haupt- und Realschule Hohenkirchen. Das Team musste sich nur ganz knapp der Haupt- und Realschule Varel mit 2:1 Toren geschlagen geben. Das Team unter Betreuung von Christoph Poschwatta und Heino Harms zeigte viele sehenswerte Spielzüge und vollen Einsatz. Als beste Mädchenfußballerin des Turniers wurde Talea Kruse (6br) ausgezeichnet. Da ihre Tore als Mädchen doppelt zählten, wurde sie zusammen mit Elena Bakterov und Wiebke Oleksyn (beide 6ar) oft von den übrigen Mitspielern Jannis Köster (6br), Zübeyr Coskun (6ah), Hauke van der Wielen (6ah), Christian Franke (6ar), Kevin Ühre (6ar), Lasse Janßen (6br) und Gero Gerken (5br), angespielt
Warum werden Kinder von Zigaretten abhängig, obwohl diese am Anfang scheußlich schmecken? Warum hilft Abschreckung nicht? Auf Initiative des Vereins Meeresleuchten, dem Präventionsrat der Insel Wangerooge, fand mit Schülern der 5. bis 7. Klassen der Inselschule das Nikotinpräventivseminar „Fiese Falle“ der Deutschen Gesellschaft für Nikotinprävention aus Berlin statt, um die Schülerinnen und Schüler kindgerecht zu „entzaubern“. Am Abend zuvor wurden die Eltern über das Seminar informiert. „Denn wer die Mechanismen des Rauchens durchschaut, fängt nicht damit an“, sagte Isabell Drescher, selbst ehemalige Raucherin, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Nikotinprävention und Seminarleiterin. Auf spannende und unterhaltsame Weise wurde sowohl den Eltern, als den Kindern das Thema „Rauchen ist doch eigentlich blöd“ vermittelt. Dabei wurden augenscheinlich die Mechanismen der Tabakindustrie aufgezeigt, wie diese die Jugendlichen mittels Werbung in ihren Bann zieht. Auch Inselschulleiter Frank Timmemann zeigte sich sehr angetan von der Veranstaltung und hofft, dass der Verein Meeresleuchten diese Suchtpräventionsveranstaltung fest in sein Programm aufnimmt. Die Kosten dafür lagen bei 500 Euro, finanziert durch die Inseltombola der Gemeinde Wangerooge. Betreut wurde das Projekt von Lehrerin Anika Gebahrdt, organisiert wurde es von Sabine Eims von „Meeresleuchten“.
