Berlin - Mit kleinen Aufgaben lässt sich im Job das Gehirn trainieren und die Gedächtnisleistung steigern. In den Pausen sollten Beschäftigte öfter mal ein Kreuzworträtsel oder ein Sudoku lösen, rät Anette Wahl-Wachendorf vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte.

Das fordere das Gedächtnis heraus und trainiere es. Gut sei auch, Routinen zu durchbrechen. So könnten Berufstätige versuchen, einen Tag lang die Kaffeetasse mit der anderen Hand als üblich zu halten.

Die geistige Fitness werde oft vernachlässigt. Dem Gedächtnistraining sollte genauso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden wie dem Training des Körpers.

„Wenn man sein Gehirn regelmäßig beansprucht, entstehen neue Nervenverbindungen und es bleibt aktiv – ein Leben lang“, so Wahl-Wachendorf. Um fit zu bleiben, brauche der Kopf allerdings ständig abwechslungsreiche Nahrung: Die gewinne er zum Beispiel durch soziale Kontakte und immer neue Anregungen. Gut sei zum Beispiel, eine neue Fremdsprache zu erlernen.