Die fünf Grundschulen, die sich seit 2008 an dem EnergieKids-Projekt des Regionalen Umweltzentrums Schortens beteiligen, haben eindrucksvoll bewiesen, das man sich ganzjährig für den Klimaschutz engagieren kann. Das fleißige Lichtausschalten in der Pause und nach Schulschluss und das wachsame Auge auf die Heizung und Fenster haben sich auch im zweiten Abrechnungsjahr gelohnt. 2009 sparten alle Schulen zusammen rund 107 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO) ein. Für ihre Bemühungen wurden die Grundschulen Altjührden, Borgstede, Langendamm, Schlossplatz und Hafenschule (die Georg-Ruseler-Schule startete erst 2011) nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde geehrt. Wiebke Schönbohm-Wilke vom Umweltzentrum Schortens überreichte den Schulen nach den Dankesworten von Bürgermeister Gerd-Christian Wagner als Anerkennung für ihr Engagement jeweils einen Apfelbaum sowie kleine Buchgeschenke. „Diese Schulen sind Vorbild in Sachen Klimaschutz“, erklärte Projektleiterin Schönbohm-Wilke. Sie unterstützen damit das ehrgeizige Ziel, die globale Erwärmung bis 2100 auf zwei Grad zu begrenzen.

Durch die Info-Tafeln, die in Zukunft neben den Bäumen stehen sollen, lernen die Kinder: Ein Baum bindet im Laufe seines Lebens eine Tonne CO. Die eingesparten Energiekosten aus dem Jahr 2009 fließen zu 30 Prozent in den Schuletat. Im Rahmen von Energiespar-Kids wurden die Kinder aller Klassen zu Energieexperten ausgebildet, die beispielsweise heimliche Energiefresser aus der Steckdose ziehen oder im Winter dauergekippte Fenster schließen. Die Grundschulen sparten 2009 so viel Energie beziehungsweise Kohlenstoffdioxid ein, wie 5387 Bäume in einem Jahr aufnehmen würde. Das entspricht einem Wald in der Größe von 15 Fußballfeldern.

Zu einem gemütlichen Klönabend trafen sich am Sonnabend Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10a bis e der Realschule Varel im Café Victoria. Sie haben die Schule vor 30 Jahren verlasen. Auf dem Lehrplan stand der Austausch von Lebenserfahrungen. Die Aufsicht hatte die Klassenlehrerin der 10a, Christine Hepp, übernommen. Bereits im Frühjahr hatten Vertreter aller fünf Klassen mit den Vorbereitungen für dieses außerschulische Treffen begonnen. Besonders fleißig waren Karin Brüning, Andrea König, Oliver Liphardt und Andrea Glanert, die sich unter der Anleitung von Mitschülerin Martina Hinrichs um die Organisation kümmerten. Für die schnellste Bereitschaftserklärung, bei der Aktion mitzumachen wurde Jürgen Millhoff lobend erwähnt, während Renate Hinrichs Bummelletzte wurde. Leider konnten die überzeugenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler nicht positiv ins Klassenbuch eingetragen werden, denn das befindet sich seit 30 Jahren im Schularchiv.Die Ehemaligen hatten sich viel zu erzählen. Die ehemaligen Schulkameraden kamen aus ganz Deutschland zu ihrem Jahrgangstreffen. Die weiteste Anreise hatte Joachim Schmerbeck, er kam extra aus Indien in seine alte Heimat.