Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

GESAMTSCHULE SPD ärgert sich über „Arroganz“ von CDU und FDP

Bigalke: „Keine offizielle Äußerung der Gemeinde“

Zur Gesamtschule

werde es „keine offizielle Äußerung der Gemeinde geben“, betonte Erster Gemeinderat Klaus Bigalke auf Nachfrage der NWZ . „Das heißt nicht, dass wir uns gegen einen möglichen Standort Ahlhorn aussprechen“, so Bigalke. Es sei jedoch besser, erst einmal abzuwarten. Maßgeblich sei letztendlich das Ergebnis der Elternbefragung, die der Landkreis vornehmen wolle.

Wie viele

Eltern in der ländliche strukturierten Gemeinde Großenkneten wirklich eine Gesamtschule für ihre Kinder möchten, sei derzeit absolut nicht einschätzbar. Auch müsse deutlich gemacht werden, dass Ahlhorn als Standort einer Gesamtschule das bisherige Regelschulsystem vor Ort verliere, so Klaus Bigalkes persönliche Meinung. Kinder, deren Eltern weiterhin das Regelschulsystem möchten, müssten dann in Nachbargemeinden fahren.

Ahlhorn/kd „Einhellig war man der Meinung, dass es schon mehr als arrogant zu bezeichnen ist, wie die CDU-/FDP-Mehrheit diese doch sehr wichtige Schulangelegenheit zu ignorieren und zu verdrängen versucht“, so SPD-Fraktionschef Hartmut Giese in einer Presseerklärung seiner Fraktion.

Alle Gemeinden im Landkreis hätten mittlerweile schon ein Votum zum Thema Gesamtschule abgegeben, nur aus Großenkneten habe es noch keine Stellungnahme zu diesem Thema gegeben, bedauerte Giese dieses zögerliche Verhalten. Bei den Sozialdemokraten im Großenkneter Rat gibt es laut Giese jedenfalls breite Zustimmung zur Initiative aller Elternräte der Grundschulen in der Gemeinde Großenkneten, das Schulzentrum Ahlhorn als Standort für eine Gesamtschule vorzuschlagen.

Schon in Kürze wird laut Giese der Landkreis Oldenburg eine Elternbefragung durchführen. Die Sozialdemokraten unterstützen deshalb auch den Vorschlag der Grundschul-Elternräte, möglichst schnell einen Infoabend vor Ort zum Thema Gesamtschule anzubieten.

Ahlhorn als Standort für eine neue Gesamtschule im Bereich Großenkneten/Wardenburg würde die Chancen erhöhen, „unser Gymnasium zu retten“, ist SPD-Ratsfrau Kerstin Johannes überzeugt.

Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ziel des Neugeborenenhörscreenings mit angeschlossenem Tracking ist es, schwerhörige Kinder möglichst innerhalb der ersten sechs Lebensmonate zu behandeln – beispielsweise mit einem Cochlea-Implantat.

OLDENBURGER HÖRZENTRUM FORDERT LANDESWEITE UNTERSUCHUNGEN Trotz Anspruchs – 86 Prozent der Babys werden nicht auf Schwerhörigkeit getestet

Anja Biewald
Oldenburg
Michaela Dirks ist Vorsitzende des Vereins Transplant-Kids in Wiesmoor.

TRANSPLANT-KIDS AUS WIESMOOR ÜBER ORGANSPENDEN In Deutschland gibt es im europäischen Vergleich nur wenige Organspender

Katrin Von Harten-Wübbena
Wiesmoor
Interview
Gilt als Kämpferin für Behindertenrechte: die Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen (Grüne) vor dem Werbeplakat „Ein Fest für Europa“ am Kröpke in Hannover

EUROPA-ABGEORDNETE KATRIN LANGENSIEPEN (GRÜNE) Sie kämpft in der EU für die Rechte der Menschen mit Behinderung

Stefan Idel Büro Hannover
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven