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berichtete.Der Elftklässler der Graf-Anton-Günther-Schule begann die Arbeit, zu der ihn seine Tutorin und Geschichtslehrerin Maria Kalmer angeregt hatte, mit einem Mitschüler. Am Ende brachte er allein die Energie auf, sich wochenlang durch Archive der Uni und des Staatsarchivs zu wühlen, alte Zeitungsartikel zu sichten und am Ende alles auf 50 Seiten zu verdichten. „Die letzten zwei Wochen habe ich bis zu sieben Stunden pro Tag mit ,Tunnelblick geschrieben“, erzählt Guder. Dies sei eine gute Übung für spätere Facharbeiten und könne er nur jedem Schüler empfehlen.
Als kreativer Ausgleich entstand parallel dazu ein Kabarettstück, in dem der 17-Jährige die Protagonisten des Namensstreits mit feiner Ironie auf die Schippe nimmt. Vielleicht war dieser originelle Aspekt sogar das Tüpfelchen auf dem i. Genaues wird Fernando am 23. September bei der offiziellen Preisverleihung im Historischen Museum Hannover von Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hören.
