NWZ
berichtete).Wie Dr. Frank Bazoche, Leiter des Oldenburger Gesundheitsamtes, mitteilt, wurden der Behörde nur noch wenige Neuerkrankungen gemeldet. Da Noro-Viren hochansteckend sind, müssen Labors den Behörden entsprechende Fälle melden. Wie Bazoche erläutert, sind es jetzt zumeist Angehörige der vergangene Woche Erkrankten.
Im Gesundheitsamt geht man davon aus, dass die Zahl durch die konsequente Hygiene weiter deutlich sinkt. Bazoche weist darauf hin, dass Noro-Viren nicht durch eine Tröpfchen-Infektion übertragen werden, sondern über Kontakt zu Erbrochenem und Stuhl. Mediziner empfehlen: Hände gründlich waschen und desinfizieren und mit den Fingern am besten nicht den Mund berühren.
Seit Mittwoch kehrt man in der Mensa wieder zur Normalität zurück, auch Pizzastand und Culinarium sind wieder geöffnet. Zuvor hatte das Gesundheitsamt bestätigt, dass in den Speiseproben keine Viren gefunden wurden.
„Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, dürfen unsere Mitarbeiter erst wiederkommen, wenn sie 96 Stunden beschwerdefrei sind“, erläutert Studentenwerks-Geschäftsführer Gerhard Kiehm. Das hatten die Behörden empfohlen, da man auch 48 Stunden nach Abklingen der Symptome noch über den Stuhl ansteckend ist.
Auch alle gewohnten Produkte gibt es wieder in der Mensa. „Unerhitzte Milchprodukte beispielsweise hatten wir zeitweise aus Sicherheitsgründen aus dem Verkauf genommen“, so Kiehm.
Wie Universitäts-Pressesprecher Matthias Echterhagen mitteilt, werden auch in der Universität die gründlichen Hygiene-Vorkehrungen fortgesetzt, um die Infektionskette zu unterbrechen.
