Sandkrug - Es war ein bewegender Festakt in der Waldschule Hatten – mit allem, was zum Leben dazu gehört: fröhlichem Lachen, Tränen der Rührung und ein wenig Abschiedsschmerz. Am Donnerstag haben 129 Schüler ihre Abgangszeugnisse aus den Händen ihrer Klassenlehrer empfangen und sich bei diesen mit schönen Gesten und Reden für deren Einsatz bedankt. Viele Eltern saßen in der Aula und verfolgten diesen Moment zurecht mit Stolz.
Bürgermeister Christian Pundt war es, der in seiner Rede an die tragende Rolle der Eltern in den vergangenen Jahren erinnerte. Zugleich lobte er aber auch das Kollegium der Waldschule als äußerst motiviert und engagiert. „Bleibt kritisch, hinterfragt Dinge. Ihr seid die Zukunft“, gab er den jungen Menschen mit auf den Weg.
Für Schulleiter Stephan Piper war es eine besondere Abschlussfeier. Zum einen freute er sich, dass erstmals alle Klassen sich mit Sketchen oder anderen Beiträgen an der Feierstunde beteiligten. Zum anderen machte er kein Geheimnis daraus, dass es seine letzte Abschlussfeier als Schulleiter vor der Pensionierung bleiben wird. Seinen Schülern riet er mit den Worten des Philosophen Ralph Emerson dazu, so zu leben, dass „wenigstens das Leben eines anderen Menschen leichter war, weil du gelebt hast.“ Gleichzeitig empfahl Piper aber auch Leichtigkeit und Humor: „Tragt den Sinn des Lebens in eurem Herzen und in eurem Verstand und tragt den Unsinn des Lebens oft auf der Zunge und in euren Taten, denn auch er kommt vom Herzen.“
