GROßENKNETEN/DöTLINGEN - ExxonMobil hatte die Klassen 4a und 4b nach Gut Moorbek eingeladen. Polizist Stolle prüfte die Zweiräder auf Verkehrstauglichkeit.

Von stefan Idel

GROßENKNETEN/DÖTLINGEN - Vor ungewohnter Kulisse absolvierten gestern 33 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Dötlingen ihr Fahrrad-Sicherheitstraining. Das Unternehmen Exxon-Mobil hatte die Klassen 4a und 4b, begleitet von den Lehrern Melanie Kahnt und Horst Lüschen, auf das Gelände der Erdgas-Übergabestation in Gut Moorbek eingeladen. „Die Sicherheit steht in unseren Unternehmen ganz obenan“, sagte Werner Schubert, Exxon-Ingenieur für Sicherheit und Gesundheit. So würden stets die Angehörigen der Beschäftigten sowie die Gemeinden eingebunden. Das Fahrrad-Sicherheitstraining fand in dieser Form erst zum zweiten Male statt.

Dieter Wilkens und Silke Henning von der Motorsportgemeinschaft (MSG) Hunte-Delme-Dötlingen im ADAC hatten einen anspruchsvollen Parcours aufgebaut. Auf der 120 Meter langen Strecke mussten die Jugendlichen mit ihren Rädern acht Prüfungen absolvieren – beispielsweise mit einer Kette in der linken Hand einen Kreis fahren oder eine Acht fahren, ohne eines der gelb-schwarzen Klötzchen umzustoßen. Für die Teilnahme spendierte das Unternehmen neben der Urkunde eine Tasche mit Malbuch, Blinki, Sicherheitsmanschette, Schlüsselanhänger und Löwe. Die Bestplatzierte Nadine Stolle erhielt einen Fahrrad-Rucksack. Fabio Klotz auf Platz 2 nahm einen Fahrrad-Computer mit nach Hause, die Dritte, Kathleen Kiebitz, eine Trinkflasche.

Bevor aber der Parcours absolviert wurde, kontrollierte Polizist Siegfried Stolle den Sicherheitszustand der Räder. Und weil die Verantwortlichen bei Exxon-Mobil wussten, dass Radfahren auch eine Menge Kraft kostet, hatten sie ein üppiges Frühstücksbüfett für die Grundschüler aufgebaut.